Zuhause gab es für die MHP Riesen Ludwigsburg gegen Gießen eine Niederlage. Foto: Pressefoto Baumann

Nachdem Ludwigsburg am Freitag gegen Gießen überraschend die erste Saisonniederlage kassierte, hat sich der Bundesligist am Sonntag schadlos gehalten – und mit 74:67 (39:36) in Braunschweig gesiegt.

Braunschweig - Erst zerronnen, nun gewonnen. Nachdem die MHP Riesen Ludwigsburg am Freitag gegen Gießen etwas überraschend die erste Saisonniederlage kassierten, hat sich der Basketball-Bundesligist am Sonntag schadlos gehalten – und mit 74:67 (39:36) vor nur 1699 Zuschauern bei den Löwen in Braunschweig gesiegt. Ähnlich wie zwei Tage zuvor war es eine über weite Strecken ausgeglichene Partie, diesmal mit dem besseren Ende für die Riesen. „Es war bis zum Schluss das erwartet schwere Spiel. Der Schlüssel heute war, dass wir im vierten Viertel mental stark waren“, sagte Trainer John Patrick. „Unsere Verteidigung war am Ende des Spiels besser.“

60:60 stand es viereinhalb Minuten vor Schluss, ehe Justin Sears (mit 16 Punkten bester Werfer der Gäste, dazu sieben Rebounds), aber auch Rückkehrer Rocky Trice bei seinem Debüt (zehn Punkte, fünf Rebounds) die Weichen auf Sieg stellten. „Er hat zum richtigen Zeitpunkt wichtige Punkte gemacht“, lobte ihn Patrick, während dessen Kollege Frank Menz sagte: „Für uns war es der erwartet starke Gegner. Ludwigsburg macht defensiv enorm Druck, das ist sehr schwer zu spielen.“

Auch für die Ludwigsburger Mannschaft. „Wir sind alle ein bisschen müde“, sagte Nationalspieler Johannes Thiemann nach dem vierten Spiel in acht Tagen, „deshalb können wir über 40 Minuten nicht so hart spielen wie gewohnt.“ Daran wird sich auch nichts ändern. Denn vor dem Top-Spiel am nächsten Samstag (20.30 Uhr) gegen Meister Bamberg in der Liga steht bereits am Dienstag noch die Champions-League-Partie auf Teneriffa an. Dort scheint auf jeden Fall die Sonne – auch sportlich für die Riesen?

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