Im Final Four des Bezirkspokals kommt es zur Neuauflage des Lokalderbys. Der TSV Malmsheim will nach der verlorenen Relegation die Saison versöhnlich beenden.
Nur sechs Tage nach der schmerzhaften Niederlage in der Oberliga-Relegation müssen die Basketballer des TSV Malmsheim schon wieder auf den Court. Im Final Four des Bezirkspokals steht der Landesliga-Zweite am Samstag (18.45 ausgerechnet dem Liga- und Lokalrivalen SV Leonberg/Eltingen gegenüber.
TSV-Trainer Manuel Martinez steckt die bittere Pleite noch immer in den Knochen, doch er richtet den Blick nach vorn. Die Niederlage sieht er nicht als Nachteil für sein Team, „es ist eher ein Nachteil für sie (die Gegner, Anm.d.Red.), wenn sie gegen ein Team spielen, das beweisen will, dass es eigentlich besser ist“, sagt der Coach in Erwartung einer Trotzreaktion seiner Spieler. Die nach dem jüngsten Derbysieg getroffene Aussage, der Gegner werde kein Derby mehr gewinnen, bekräftigte Martinez: „Wir stehen alle dahinter. Gegen Leonberg macht es doppelt Spaß, wir sind alle motiviert. Aber dass sie genauso motiviert sein werden, ist mir auch bewusst.“
Der in der Liga zweimal unterlegene SV Leonberg/Eltingen ist trotz der jüngsten Spielpause vorbereitet, Trainer Niko Tokas gibt den Pokalsieg als Ziel aus, wie es in seinen Augen auch die anderen Vereine im Turnier täten. Ein möglicher Vorteil aus dem Malmsheimer Rückschlag interessiert ihn nicht, der Fokus liegt nur auf der eigenen Vorbereitung. Auch die Aussagen der Gegner nach dem Sieg im Rückspiel lassen den stoischen Tokas kalt. „So eine Bedeutung haben andere Mannschaften und vor allem Malmsheim in unserem Kreis nicht“, meint er. „Grenzwertig-dumme Sprüche“, wie Tokas anmerkte, „sollte man erst spucken, wenn man etwas erreicht hat. Nicht, wenn man gescheitert ist.“
Der Sieger der Partie wird am Sonntag (15.30 Uhr) das Endspiel bestreiten, der Gegner wird im ersten Halbfinale zwischen dem Kreisliga-Meister SV Fellbach III und dem Landesliga-Meister und Ausrichter TV Nellingen ermittelt.