Die Männer und Frauen des TSV Malmsheim scheitern in den Halbfinalspielen des BBW-Pokal. Grund zur Freude haben die Frauen aber trotzdem.
Der TSV Malmsheim trat am Samstag mit seinen Basketball-Mannschaften in den Endrunden um den BBW-Pokal an. Im Halbfinale der Männer unterlag der TSV gegen den Regionalliga-Aufsteiger und späteren Pokalsieger PKF Titans Stuttgart knapp mit 68:75. Ein Spiel um Platz drei wurde nicht gespielt. Die Malmsheimer mussten bei ihrem Auftritt auf Trainer Manuel Martinez verzichten, für den Co-Trainer Alexander Stass übernahm.
Die TSV-Frauen verloren nach Abschluss der Regionalliga-Saison im Halbfinale gegen ihren Ligameister USC Heidelberg II deutlich mit 34:101. Trainerin Lisa Bonds konnte nur auf sechs Spielerinnen ihres Teams zugreifen und musste den Kader aus der dritten Mannschaft auffüllen. Krankheiten, Verletzungen, Urlaube und die Abiturprüfungen von Nadine Sasse, Leonie Morgenstern und Maryna Suprun sorgten für eine dünne Personaldecke. „Wir wussten, dass wir nichts reißen können“, sagte Bonds über das Spiel.
Im Spiel um Platz drei unterlagen die stark dezimierten Malmsheimerinnen gegen die PKF Titans Stuttgart mit 53:61. „Da wir so wenige Spieler hatten, ging uns am Ende die Puste aus“, sagte Bonds.
Klassenerhalt sicher? „Sehe keinen Grund, warum wir absteigen sollten.“
Grund zur Freude gab es dennoch: ein Abstieg des TSV aus der Regionalliga ist nahezu ausgeschlossen. „Ich sehe keine Konstellation, in der noch irgendetwas passieren sollte“, meinte Abteilungsleiterin Marion Dzubba. Grund dafür ist unter anderem, dass es wohl zu wenig Aufsteiger aus den Oberligen geben wird. Offiziell bestätigt ist der Klassenerhalt noch nicht, aber Dzubba betonte: „Wie ich es drehe und wende, ich sehe keinen Grund, warum wir absteigen sollten.“