Banksys mutmaßlich neuester Streich: „Venice in Oil“ Foto: dpa

Eingeladen war Banksy zur Biennale Venedig nicht, sein Auftritt als Straßenmaler macht ihn dennoch zum Star der Kunstschau. Am 28. Mai folgt der „StN“-„Ortstermin“ der Spur Banksys in der Staatsgalerie Stuttgart.

Stuttgart - Bis jetzt galt das Schredderbild „Love is in the Bin“ – aktuell in der Staatsgalerie Stuttgart zu sehen – als Banksys größter Coup. Hat sich der britische Streetart-Künstler nun zur Biennale von Venedig geschlichen – und niemand hat es gemerkt?

„Venice in Oil“ – Hinweis auf den Kreuzfahrt-Wahn

Banksy hat nach Darstellung auf seinem Instagram-Account während der Biennale-Eröffnung in Markusplatz-Nähe einen Straßenstand aufgebaut. Zu sehen sind mehrere Gemälde, die sich zu einem großen Kreuzfahrtschiff fügen. Daneben das Schild „Venice in Oil“ – Hinweis auf die Verschmutzung durch Kreuzfahrtkolosse. Per Instagram erklärte Banksy: „Obwohl es die größte und renommierteste Kunstveranstaltung der Welt ist, bin ich aus irgendeinem Grund nie eingeladen worden.“ In dem Video sind nicht nur Passanten zu sehen, die den Straßenstand als das schönste Werk der Biennale loben, sondern auch Polizisten, die den mutmaßlichen Straßenverkäufer auffordern, den Platz zu verlassen.

Mit uns näher dran an Banksys „Love is in the Bin“ am 28. Mai

Am Dienstag, 28. Mai, können Leserinnen und Leser unserer Zeitung mehr über Banksy erfahren. In der Reihe „Ortstermin“ sind wir zu Gast in der Staatsgalerie Stuttgart und Banksys Schredderbild „Love is in the Bin“ auf der Spur. Ihre Anmeldungen nehmen wir gerne entgegen – unter www.stn.de/ortstermin.

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