Die Geldfälscher sollen zu einer Gruppe aus Frankreich gehören. (Symbolbild) Foto: dpa/Peter Endig

Eine Bande brachte in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz falsche Banknoten in Umlauf. Als sie beim Bezahlen mit dem Falschgeld erwischt wurden, lieferten sie der Polizei eine Verfolgungsjagd.

Karlsruhe - Die Polizei hat eine mutmaßliche Geldfälscherbande aufgespürt - drei Männer und eine Frau sind in Untersuchungshaft gekommen. Die Verdächtigen im Alter von 19 bis 22 Jahren sollen falsche 100-Euro-Scheine in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz in Umlauf gebracht haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Karlsruhe am Freitag mit. Die vier Verdächtigen sollen vermutlich zu einer größeren Geldfälschergruppe aus Frankreich gehören, gegen die die Staatsanwaltschaft seit Oktober ermittelt. Angaben zum Ausmaß der Taten machte die Polizei zunächst nicht, die Ermittlungen liefen noch.

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Die vier Verdächtigen wurden vergangenen Samstag im hessischen Viernheim (Kreis Bergstraße) festgenommen. Dort hätten sie in einem Einkaufszentrum Falschgeld ausgeben wollen, seien zunächst mit einem Auto geflüchtet und schließlich widerstandslos festgenommen worden. Laut Polizei hatten die Geldfälscher einige 100-Euro-Blüten sowie 2500 Euro an echten Scheinen dabei.

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