Vittoria Girelli, Tänzerin und Choreografin des Stuttgarter Balletts, darf sich über zwei Preise aus ihrer Heimat Italien freuen; zuletzt war im Schauspielhaus ihr Ballett „Sospesi“ zu sehen. Foto: Carlos Quezada, Roman Novitzky/Stuttgarter Ballett

Vittoria Girelli, Halbsolistin und Choreografin des Stuttgarter Balletts, darf sich vor ihrem Debüt im Opernhaus über zwei Auszeichnungen aus ihrer italienischen Heimat freuen.

Jetzt hat sie es schwarz auf weiß: Vittoria Girelli, Halbsolistin des Stuttgarter Balletts, ist ein „italienischer Star im Ausland“ und zudem eine aufstrebende Choreografin. Zwei Auszeichnungen italienischer Tanzpublikationen untermauern den erfolgreichen Weg, den die Künstlerin in ihrer Wahlheimat Stuttgart zurückgelegt hat. Seit Vittoria Girelli mit dem Ballett „Chrysalis“ 2020 im Rahmen von „Response II“ ihr Debüt als Choreografin gab, hat sie nicht nur vier weitere Stücke für das Stuttgarter Ballett und einen Noverre-Abend geschaffen. Einladungen kamen auch aus Zürich und Trier.

 

Vittoria Girelli, in Monza geborene und in Mailand aufgewachsene Italienerin, darf sich nun über die seit 2010 jährlich verliehene Auszeichnung „Danza GD Award“ des Online-Mediums Giornale della Danza freuen, die sie in der Kategorie „Italienischer Star im Ausland“ erhält. Dazu kommt der seit 1987 jährlich verliehene „D&D Award“ des Magazins „Danza & Danza“ in der Kategorie „Newcomer Choreographer“.

Viel Applaus erhielt Vittoria Girelli zuletzt für ihr Ballett „Sospesi“, das mit verblüffenden Tempiwechseln und Gruppenkonstellationen staunen machte und für den Ballettabend „Nacht/Träume“ wieder aufgenommen wurde. Am 6. März wird der italienische Star des Stuttgarter Balletts erstmals für die große Bühne des Opernhauses choreografieren; bei der Premiere des dreiteiligen Abends „Augen/Blicke“ muss Vittoria Girellis Uraufführung neben Stücken von Sol León/Paul Lightfoot und Christopher Wheeldon bestehen.