Der Transporter unter dem Balkon verhinderte wohl, dass der Unfall schlimmere Folgen hatte. Foto: Andreas Rosar

Am Sonntag stürzt ein Balkon in Stuttgart-West wegen eines mit Wasser gefüllten Pools ein. Ein unter dem Balkon geparkter Transporter verhindert wohl deutlich Schlimmeres.

Stuttgart-West - Nach dem schweren Unfall im Stuttgarter Westen, bei dem ein Pool einen Balkon in der Esperantostraße zum Einsturz gebracht hatte und sechs Menschen leicht verletzt worden waren (wir berichteten), ermittelt die Polizei weiter die Hintergründe. Dabei gehen die Beamten davon aus, dass der unter dem Balkon geparkte Transporter weitaus Schlimmeres verhindert hatte.

Wie Polizeisprecherin Monika Ackermann erklärt, kümmert sich nun ein Sachverständiger vom Bauamt, was den Balkon zum Einsturz brachte. Doch es sei schon davon auszugehen, dass der mit Wasser gefüllte Pool der Hauptgrund für den Unfall war. „Die Leute vergessen einfach, dass Wasser auch etwas wiegt“ so die Polizeisprecherin.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an

Neben den Ermittlungen des Bauamts bleibt auch die Polizei nicht untätig. So muss beispielsweise noch geklärt werden, wer das Wasser in den Pool gelassen hat und wo sich die sechs Menschen zum Zeitpunkt des Unfalls befunden haben. Am Abend des Unfalls seien die Betroffenen einfach noch zu sehr unter Schock gestanden, um Aussagen zu den Hintergründen zu machen.

„Was man aber jetzt schon sagen kann: Wäre der Transporter nicht unter dem Balkon gestanden, hätte der Unfall deutlich schlimmere Folgen haben können“, ist sich Monika Ackermann sicher. So soll das Fahrzeug den Einsturz des Balkons deutlich abgebremst haben.

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