So sieht der Schrankenübergang am Planetarium von oben aus. Foto: DB Projekt Stuttgart-Ulm/Malte Hombergs

Erneut kommen sich Radler und Passanten und die S-21-Baustelle in die Quere. Diesmal muss man sich am Planetarium umgewöhnen.

Stuttgart - Das Bahnprojekt Stuttgart 21 bremst nun die Radfahrer und Fußgänger im Mittleren Schlossgarten in der Innenstadt aus. Im Bereich des Planetariums und der künftigen Stadtbahn-Haltstelle Staatsgalerie soll schon am Dienstag eine Baustraße samt Schranke angelegt werden. „Das heißt, dass Radler und Passanten für kurze Zeit angehalten werden, sobald sich ein Sattelzug nähert“, sagt ein Sprecher des Bahnprojekts.

Hintergrund sind Bauarbeiten an der neuen SSB-Haltestelle Staatsgalerie, die im September in Betrieb gehen soll. Die Station soll mit Aufzügen ausgerüstet und weiteren Anbauten versehen werden. Dazu müssen allerdings Sattelzüge anrücken – und das auf einem Teil der S-21-Baustraße, die an dieser Stelle den Rad- und Fußweg überqueren soll. Der Bereich des Planetariums bildet die Schnittstelle des Tiefbahnhofs und des neuen Stadtbahn-Halts.

Freie Fahrt erst wieder gegen Jahresende

Eigentlich sollte die Verknüpfung der Baustraßen zwischen Bahnhof und Haltestelle schon vor Wochen erfolgen. Dann aber gewährten die Projektverantwortlichen noch einmal einen Aufschub. Trotz der Großtransporte des Projekts Stuttgart 21 soll der Abschnitt für die betroffenen Radler aber „sicher passierbar“ sein, betont der Sprecher am Montag. Denn die Bahn AG installiert am neuen Übergang zwei Schranken. Zusätzlich überwachen Sicherungsposten die Überfahrten der Lkws.

Wie oft die Radler und Passanten ausgebremst werden, ist nicht eindeutig geklärt. „Die Schranken können mehrmals am Tag zum Einsatz kommen“, heißt es. Voraussichtlich am Jahresende soll es aber wieder freie Fahrt geben. Dann sind freilich auch nicht mehr so viele Radler unterwegs.

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