Der Zugbegleiter wollte, dass der Mann in Ludwigsburg aussteigt. Der ließ das nicht auf sich sitzen (Symbolbild). Foto: Simon Granville (Archiv)

Ein 40-Jähriger hat am Ludwigsburger Bahnhof für Aufsehen gesorgt: Nachdem ihm die Weiterfahrt in einem Regionalzug untersagt wurde, legte sich der Mann mit der Bundespolizei an.

Ein 40-Jähriger hat sich am Freitag am Bahnhof in Ludwigsburg mit der Polizei angelegt, nachdem er von der Weiterfahrt in einem Regionalzug ausgeschlossen worden war.

 

Zugbegleiter alarmiert die Bundespolizei

Der Mann war gegen 14.30 Uhr im Zug von Heilbronn in Richtung Ludwigsburg gesessen und hatte sich während der Fahrt so auffällig und störend verhalten, dass ein Zugbegleiter ihn am Bahnhof in Ludwigsburg vor die Tür setzen wollte. Da der 40-Jährige nicht freiwillig ausstieg, wurde schließlich die Bundespolizei hinzugerufen. Die Beamten trafen den Mann noch im Zug an und begleiteten ihn zwangsweise ins Freie.

Dem 40-Jährigen wurde aufgrund seines Verhaltens ein Platzverweis für den Bahnhof ausgesprochen. Doch das stieß bei dem Mann auf wenig Einsicht oder Kooperationsbereitschaft. Als er die Einsatzkräfte zudem noch bedrohte, wurde er zu Boden gebracht, gefesselt und zur Dienststelle verbracht. Hierbei wehrte er sich weiter heftig und verletzte einen Polizisten.

Die zuständige Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, eingeleitet.