Die Schauspielerin und Schwäbin Bärbel Stolz lebt seit über 20 Jahren in Berlin. Als Prenzlschwäbin bedient sie typische Schwaben-Klischees in der Hauptstadt. Foto: dpa

Depressionen und Suizid – für viele Tabu-Themen. Doch nicht für die Prenzlschwäbin Bärbel Stolz. Sie spricht im Interview mit Moderator Markus Kavka offen über Verzweiflung, Ängste und was ihr dagegen hilft.

Berlin - Verzweiflung, Kummer, Ängste – das spielen Comedians hauptberuflich weg. Auch die Prenzlschwäbin Bärbel Stolzbedient in ihren Shows und Youtube-Videos für gewöhnlich humorvoll schwäbische Klischees aus der Hauptstadt. Doch jetzt sprach die Schauspielerin („Verliebt in Berlin“) mit dem ehemaligen MTV-Moderator Markus Kavka über die Tabu-Themen Depression und Suizid in der Gesellschaft.

Grund für das Interview war das TV-Format Bar-Talk, das vom Verein Freunde fürs Leben zum dritten Mal produziert wurde. Im knapp fünfminütigen Video erklärt Bärbel Stolz: „Jeder kennt Verzweiflung, Freude, Liebe und Kummer. Wir sind alle gleich.“ Auch, dass sie ein Talent zum Glücklichsein habe, berichtet die Schauspielerin und Mutter. Was in schwierigen Phasen dennoch helfe: „Zu wissen, dass jeder mal scheitert.“

Das ganze Video mit Bärbel Stolz sehen Sie hier:

Neben Stolz beantworteten für das TV-Interviewformat Rapper Prinz Pi, Schauspieler und Musiker Tyron Ricketts und Sänger Clueso die Fragen von Markus Kavka. Dabei berichten die prominenten Gesprächspartner von eigenen Erlebnissen, Krisen und Strategien zur Bewältigung.

Ziel der Sendung ist es, Zuschauer auf besondere Themen aufmerksam zu machen und darüber zu informieren. So setzt sich der Verein Freunde fürs Leben seit 2001 für die Aufklärung von Jugendliche und jungen Erwachsenen über die Themen Suizid und seelische Gesundheit ein.

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