Das Bild zeigt die Panoramasauna, die beim Umbau des Außengeländes weichen soll und durch andere Gebäude ersetzt wird. Foto: Stoppel

Die Stadtwerke Schorndorf möchten für vier Millionen Euro die Sauna des Oskar-Frech-Seebades runderneuern und ein neues Lehrschwimmbecken bauen. Dass dafür ein anderes Becken im Teilort Haubersbronn wegfällt, wurde im Gemeinderat kritisiert.

Schorndorf - Nach dem Burggymnasium, dem Sportpark und dem Bewegungskindergarten ist in Schorndorf nun die nächste Millionenausgabe beschlossen worden. Für vier Millionen Euro gestalten die Stadtwerke den Saunabereich des Oskar-Frech-Seebads um und bauen ein neues Lehrschwimmbecken an, was beides zur Remstalgartenschau fertig gestellt sein soll. Der Gemeinderat billigte das Vorhaben mit sechs Gegenstimmen und einer Enthaltung. Einige Stadträte hielten engagierte Gegenreden, nicht nur wegen der hohen Ausgaben, sondern weil zum Ausgleich ein Lehrschwimmbecken im Teilort Haubersbronn geschlossen werden soll. Gerade für viele Senioren im Teilort bedeute das einen großen Verlust, bemängelte dessen Ortsvorsteher Erich Bühler.

Die Kapazität der jetzigen Sauna mit ihren 220 Plätzen sei erschöpft, hatten der Bäderleiter Jörg Bay und der Stadtwerkechef Andreas Seufer die Investition begründet. Speziell am Wochenende müsse man Gäste abweisen. Es gebe, sagte Jörg Bay, in den jetzigen Räumen zu wenig Aufenthaltsflächen für die Saunagänger, auf denen sich diese „entspannt hinsetzen“ könnten. Auch einzelne Einrichtungen, etwa der Whirlpool, hätten sich dort als nicht günstig herausgestellt. „Steigt ein Saunagast in den Pool, dann baumelt den Leuten dort alles entgegen“, schilderte Bay die Umstände zur Erheiterung der Ratsmitglieder.

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