Baden-Württemberg Von Sonne bis Frost – das Wetter spielt verrückt

Von red/dpa 

Wird man in den kommenden Tagen in Stuttgart draußen sitzen können? Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Wird man in den kommenden Tagen in Stuttgart draußen sitzen können? Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Wenige Wochen vor Ostern hat das Wetter alles zu bieten – und der Winter ist noch lange nicht vorbei. In den kommenden Tagen ist im Südwesten immer noch mit Frost und Schnee zu rechnen.

Offenbach - Eine gute Woche vor dem kalendarischen Frühlingsbeginn (20. März) gibt der Winter sich noch nicht geschlagen. Spätestens zum Wochenende ist in großen Teilen Deutschlands wieder mit Schnee und frostigen Temperaturen zu rechnen. Nachts werde es verbreitet bis zu minus acht Grad kalt, sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach vorher. Meteorologin Jacqueline Kernn verbindet die Vorhersage mit zwei Tipps für Gärtner und Autofahrer: Die einen sollten empfindliche Pflanzen schützen. Die anderen sollten den Wechsel von Winter- auf Sommerreifen auf die Zeit nach Ostern verschieben.

An diesem Mittwoch stehen die Zeichen zunächst mehr auf Frühling. Hoch „Irinäus“, sorgt nach den vergangenen trüben Tagen für leichte Wetterberuhigung. Von Westen her bringt das Hoch Sonnenschein und relativ milde Temperaturen. Der Höchstwert liegt bei 14 Grad. Der Regen lässt voraussichtlich nach, so dass der Donnerstag meist trocken bleibt. Die Temperaturen erreichen im Norden 3 Grad, in anderen Regionen können 13 Grad erreicht werden. Milde, feuchte Atlantikluft sorgt dafür, dass sich langsam neue Regenschauer ausbreiten. Vom Norden strömt gleichzeitig kalte Luft heran.

Der Vorhersage zufolge treffen warme und kalte Luftmassen wahrscheinlich Freitag in der Mitte des Landes aufeinander. Dort kann die Schneefallgrenze auf 300 Meter sinken. Zeitgleich wird es kälter. Am Freitag schwanken die Temperaturen zwischen null Grad im Norden und maximal 12 Grad im Süden. In der Nacht zum Samstag soll es verbreitet zu schneien beginnen und minus 8 Grad frostig werden.

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