Die Polizei kontrolliert die Ausgangsbeschränkungen auf der B27. Foto: 7aktuell.de/Oskar Eyb/7aktuell.de | Oskar Eyb

Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat eine zu lasche Durchsetzung der Corona-Regeln beklagt - und kündigt mit dem Inkrafttreten der „Bundes-Notbremse“ strengere Kontrollen in Parks und dem öffentlichen Raum an.

Ulm/Stuttgart - Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat eine zu lasche Durchsetzung der Corona-Regeln in den vergangenen Wochen beklagt - und kündigt mit dem Inkrafttreten der „Bundes-Notbremse“ strengere Kontrollen im Land an.

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„Es ist unabdingbar, dass die Polizei die Maßnahmen dann wieder nach oben fahren muss“ sagte Landeschef Ralf Kusterer am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. „Wenn wir in einen scharfen Lockdown zurückfallen, sind wir wieder in der Situation wie vor einem Jahr. Dann müssen wir Parks und den öffentlichen Raum wieder stärker kontrollieren.“ Auch Hinweisen zu Verstößen im Privaten, etwa illegalen Partys, werde man nachgehen.

Kusterer sieht Kommunen in der Pflicht

Derzeit herrsche trotz hoher Infektionszahlen eine Situation, in der das Leben „normal pulsiert“, sagte Kusterer. Aus Sicht vieler Menschen herrsche seit November Lockdown, und gar nichts werde durchgesetzt. Er sieht vor allem die Kommunen in der Pflicht.

„Für mich ist das „Laissez-faire“ in manchen Städten nicht hinnehmbar.“ So gebe es Straßenbahnen, in denen sich viele nicht an die Maskenpflicht hielten. Die Regeln müssten durchgesetzt werden, sonst lebe man in einer Gesellschaft, die mache, was sie wolle.

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