Die Verdächtigen sollen für mehr als 70 Taten verantwortlich sein (Symbolfoto). Foto: dpa

Die Polizei hat drei Verdächtige festgenommen, die für mehr als 70 Autoaufbrüche in Baden-Württemberg verantwortlich sein sollen.

Heilbronn - Nach einer Serie von Autoaufbrüchen in Heilbronn haben Spezialkräfte der Polizei drei Verdächtige festgenommen. Die Bande soll für über 70 Taten in Baden-Württemberg und den angrenzenden Bundesländern verantwortlich sein, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in Heilbronn mit. Der Wert der Beute sowie der entstandene Schaden betragen demnach mehr als eine halben Million Euro. Die Männer sitzen in Untersuchungshaft.

Den Angaben zufolge wurden die mutmaßlichen Autoknacker bereits in der vergangenen Woche in Mannheim und Ludwigshafen festgenommen. Zwei Verdächtige im Alter von 21 Jahren und 27 Jahren sollen dort aus 17 Neuwagen Navigationsgeräte, Lenkräder und andere Gegenstände ausgebaut haben. Die Autos standen auf einem Zug im Mannheimer Güterbahnhof. Die zwei Verdächtigen wurden auf frischer Tat ertappt und festgenommen. Im Auto der Männer fand die Polizei die Beute und Werkzeug.

Zweiter Erfolg für die Heilbronner Polizei

Das dritte Mitglied der Bande nahm die Polizei in einer Wohnung in Ludwigshafen fest. Der 23-Jährige soll mit seinen Komplizen im April auch 17 Autos in und um Heilbronn aufgebrochen haben. Für die Heilbronner Polizei sind die Festnahmen bereits der zweite Erfolg dieser Art. Bereits im Dezember hatten die Ermittler acht Verdächtige festgenommen, die über 45 Autos aufgebrochen haben sollen.

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