90 Millionen Euro für den ländlichen Raum – so viel sei noch nicht gezahlt worden, sagte der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk (CDU). Foto: dpa/Bernd Weissbrod

Die baden-württembergische Landesregierung gibt in diesen Jahr eine Rekordsumme für die Strukturentwicklung im ländlichen Raum aus. Wegen einer Neuerung im Entwicklungsprogramm profitieren erstmals auch Dorfgaststätten.

Stuttgart - Die Landesregierung fördert die Strukturentwicklung im ländlichen Raum in diesem Jahr mit 90 Millionen Euro. Dies sei die höchste Fördersumme, die bisher im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum gezahlt wurde, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk (CDU), am Montag in Stuttgart. In diesem Jahr werden 1538 Projekte in 487 Gemeinden gefördert. Die Fördermittel sollen Investitionen von 729 Millionen Euro initiieren.

Das Programm feiert in diesem Jahr sein 25. Jubiläum. In den vergangenen 25 Jahren seien über 26 000 Projekte von Gemeinden, Privatpersonen und Unternehmen unterstützt worden. Fördermittel von 1,6 Milliarden Euro hätten Investitionen in Höhe von 12,6 Milliarden Euro angestoßen. Das Programm fördert Projekte in den Bereichen Arbeiten, Gemeinschaftseinrichtungen, Grundversorgung und Wohnen.

Neu ist in diesem Jahr die Sonderförderung für Dorfgasthäuser. „Eine attraktive Gastronomie trägt erheblich zu einem vitalen Ortsbild und zugleich zu einer soliden Grundversorgung bei“, sagte Hauk. Zudem seien Dorfgaststätten ein wichtiger Ort für Gemeinschaft, Feiern und Vereinsversammlungen mit intensiven Diskussionen, so der Minister.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: