Die Liegewiese des Freibades am Titisee im Schwarzwald. Foto: dpa

Fast überall in Baden-Württemberg kann man sich im kommenden Sommer bedenkenlos ins kühle Nass stürzen. Bis auf drei Ausnahmen ist die Wasserqualität an den Badestellen im Land unbedenklich.

Fast überall in Baden-Württemberg kann man sich im kommenden Sommer bedenkenlos ins kühle Nass stürzen. Bis auf drei Ausnahmen ist die Wasserqualität an den Badestellen im Land unbedenklich.

Brüssel/Kopenhagen - Der Sprung ins kühle Nass ist in Baden-Württemberg an fast allen Badestellen an Flüssen, Seen und Küsten unbedenklich.

Nur drei Badestellen im Südwesten konnten laut Bericht der Europäischen Umweltagentur in Kopenhagen, der am Dienstag in Brüssel veröffentlicht wurde, keine ausreichende Wasserqualität aufweisen. Es handelt sich um den Finsterroter See in der Gemeinde Wüstenrot (Landkreis Heilbronn), den Rheinauer See bei Mannheim und das Strandbad Eriskirch am Bodensee.

Insgesamt wurden in der Badesaison des vergangenen Jahres 315 Badestellen in Baden-Württemberg getestet. An 296 Plätzen ist die Qualität des Badewassers ausgezeichnet, wie das Landesgesundheitsamt angab.

Deutschlandweit wurden 2296 Badeplätze in den Bericht einbezogen. Dafür wurden mehr als 13.000 Probennahmen erfasst. In der Republik ist die Wasserqualität von 97 Prozent der Badeplätze passabel bis ausgezeichnet. Die Wasserqualität wurde über die gefundene Menge zweier im Darm vorkommender Bakteriengruppen bestimmt: Escherichia coli (E. coli) und Enterokokken. Sie deuten auf Verunreinigungen durch Fäkalien hin.

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