Obama erhält den Deutschen Medienpreis in Baden-Baden. In unserer Bilderstrecke sehen sie, welche Promis bei der Verleihung dabei waren. Foto: AP

In Baden-Baden nimmt Barack Obama den Deutschen Medienpreis entgegen und verrät, wer für den Erfolg seines damaligen Wahlslogans „Yes we can“ verantwortlich ist.

Baden-Baden - Bei einer Gala hat der frühere US-Präsident Barack Obama in Baden-Baden unter tosendem Applaus den Deutschen Medienpreis entgegengenommen. Er sei froh, dass die Jury - anders als die des Friedensnobelpreises - gewartet habe, bis er nicht mehr im Amt ist, sagte Obama am Donnerstagabend im Kongresshaus der Kurstadt. Altbundespräsident Joachim Gauck lobte Obama als mutigen Politiker in einer Laudatio. „Nein, Sie sind kein weltfremder Idealist“, sagte Gauck über den 55-Jährigen. Preisstifter Karlheinz Kögel nannte Obama einen begnadeten politischen Kommunikator und Weltbürger, der die Menschen in einen Traum von einer besseren Welt mitgenommen habe.

Obama mochte „Yes we can“ anfangs nicht

Wenige Stunden nach seinem Auftritt beim Evangelischen Kirchentag in Berlin erinnerte Obama zum Auftakt des Abends an seinen einstigen Wahlkampfslogan „Yes we can“ (Ja, wir schaffen das), von dem er anfangs nicht begeistert gewesen sei. Letztlich habe seine Frau Michelle Obama dem Wahlmotto zum Erfolg verholfen. „Sie bekommt alle Anerkennung für diesen Slogan – nicht ich“, sagte Obama bei dem Festakt des 25. Deutschen Medienpreis.

Unter den 600 Gästen der Gala waren Bundestrainer Joachim Löw, die Sängerin Andrea Berg und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Im vorigen Jahr war der damalige UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ausgezeichnet worden. Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und der US-Schauspieler George Clooney gehören zu den früheren Preisträgern. Geehrt werden seit 1992 Persönlichkeiten, die aus Sicht der Jury die Gesellschaft oder Politik wesentlich geprägt und mitgestaltet haben.

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