Nach dem Gang übers Fest kurz im Fluss abkühlen? Das war keine gute Idee. Foto: Michael Steinert (Archiv)

Zwei Frühlingsfestbesuchern hat das Bier in den Festzelten offenbar nicht genug Abkühlung gebracht. Sie nahmen nach dem Bummel noch ein Bad im Neckar – doch das hat nun ein Nachspiel.

Stuttgart - „Nur mal kurz abkühlen“: so haben zwei Frühlingsfestbesucher einer Polizeistreife erklärt, warum sie sich am Mittwochabend in das kühle Nass des Neckars nahe dem Cannstatter Wasen gestürzt hatten. Ein Bad mit Folgen, denn die beiden haben nun eine Ordnungswidrigkeitsanzeige am Hals. Sicherheitsmitarbeiter vom Frühlingsfest riefen am Mittwochabend gegen 18.15 Uhr auf der Wasenwache an und meldeten, dass sie zwei Männer im Wasser gesehen hatten.

Die Badenden kamen aus Karlsruhe zum Fest

Die Streife, die ans Ufer eilte, traf zwei badende Badener an, die aber gerade schon den Fluten entstiegen. Die 23 und 24 Jahre alten Karlsruher mussten sich erst wieder anziehen, bevor sie ihre Ausweise aus den Taschen ziehen konnten, um ihre Personalien anzugeben. Einer hatte sich so, wie Gott ihn schuf, ins Wasser gestürzt. Sein Kumpel hatte immerhin eine Unterhose anbehalten. Beide waren laut der Polizei „leicht angetrunken“. So mussten die Polizisten nicht lange grübeln, wo die Männer vor ihrem Bad im Neckar gewesen waren: auf dem Frühlingsfest. Das Baden im Fluss ist im Stadtgebiet verboten – zum einen wegen des Schiffverkehrs, zum anderen wegen der schlechten Wasserqualität.

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