Die 26-jährige Accessoire-Designerin bezeichnet sich selbst als „schwäbisches Spätzle“. Foto: MG RTL D

In der neunten Staffel der RTL-Show „Der Bachelor“ ist Vanessa aus Ditzingen unter den Anwärterinnen auf die Rose und das Herz des Junggesellen Andrej Mangold. Wir haben mit ihr gesprochen.

Stuttgart - Es ist wieder soweit: In der RTL-Kuppelshow „Der Bachelor“ buhlen seit vergangener Woche wieder jeden Mittwochabend eine Horde Frauen um das Herz des Junggesellen Andrej Mangold. In jeder Folge versucht der „Bachelor“, die Damen besser kennenzulernen, und verteilt am Ende Rosen an diejenigen Kandidatinnen, die er in der nächsten Woche wiedersehen möchte – in der Hoffnung, am Ende seine Herzensdame zu finden. Mit dabei ist auch die 26-jährige Vanessa aus Ditzingen im Kreis Ludwigsburg. Die Accessoire-Designerin beschreibt sich selbst als kreativ und liebt alles, was Abwechslung in ihren Alltag bringt: So wirft sie mal ein paar Körbe auf dem Basketballplatz, mal tobt sie auf dem Trampolin oder powert sich beim Joggen aus. Wir haben mit ihr über Ihre Teilnahme in der Show und die Suche nach der wahren Liebe gesprochen.

Wieso hat es bisher nicht geklappt mit den Männern?

Ich bin noch nicht allzu lange Single. Aber lange genug, um wieder die Sehnsucht zu verspüren, jemanden an meiner Seite haben zu wollen. Und doch zu kurz um sagen zu können, dass es auf normalem Weg nicht funktioniert hätte. Bestimmt hätte es das auch, da ich immerhin ein aufgeschlossener und kommunikativer Mensch bin. Allerdings ist es auch nicht verkehrt, eine neue Chance zu nutzen, einen Mann kennenzulernen.

Warum nehmen Sie an der RTL-Show teil?

Ich kann mir gut vorstellen, dass man sich in dieser Extremsituation verlieben kann. Außerdem war mir bewusst, dass der Bachelor ein außergewöhnlicher Mann sein würde, der im besten Fall ganz attraktiv und charmant ist und wissen sollte, wie man mit einer Frau umgeht, wenn er gleich 20 Damen von sich überzeugen möchte.

Wie war die erste Begegnung mit Andrej?

Wenn ich daran denke, kommt direkt das Herzklopfen wieder. Ich habe mich ohnehin wie in einer Traumwelt gefühlt und dann stand da vor mir ein Mann, der mir optisch total zusagt. Mein erster Eindruck war durchweg positiv. Er war sehr charmant und hatte eine gewisse Wirkung auf mich. Außerdem hat es mich überrascht, dass er Profi-Basketballspieler ist, was ich persönlich sehr cool finde, da ich selbst gerne ab und zu ein paar Bälle werfe.

Wie erleben Sie die Zeit vor Ort?

Bisher empfinde ich alles als sehr aufregend und verrückt – so weit weg von zu Hause zu sein, viele neue Menschen und vor allem Andrej kennenzulernen. Es ist wohl das spannendste Experiment in meinem bisherigen Leben. In solch einer absurden Konkurrenzsituation befindet man sich ja normalerweise nicht und ich finde es interessant zu sehen, wie ich selbst damit umgehe.

Was erwarten Sie von einem Mann und wäre Andrej ein geeigneter Partner?

Wenn ich es mir aussuchen könnte, dann wäre mein Traummann abenteuerlustig, ehrlich, humorvoll, liebevoll, abwechslungsreich, sportlich und ein guter Zuhörer. Mir ist es wichtig, dass ich mit ihm über alles sprechen kann und er mir den Rücken stärkt. Ob Andrej das mitbringt und wir auf einer Wellenlänge liegen, werden wir sehen. Aber er ist zumindest sehr sportlich und wirkt auf mich sehr charismatisch. Das gefällt mir schon sehr gut.

Was bedeutet Liebe für Sie?

Liebe bedeutet für mich, dass man alles für den anderen tun würde und wenn das auf Gegenseitigkeit beruht, ist es das schönste Gefühl auf Erden. Und einen Partner an seiner Seite zu haben, mit dem man sich tief verbunden fühlt und auch all das teilen kann.

Würden Sie sich als „Traumfrau“ bezeichnen?

Ich würde mich selbst als verrückten Quatschkopf mit Tiefgang bezeichnen. Mit mir kann man viel Spaß haben, aber ich genieße es auch, tiefsinnige Gespräche zu führen. Ich denke, dass ich eine gute Mischung aus Kumpel und Liebhaberin bin und wenn ich jemanden wirklich liebe, dann gebe ich alles für das Wohlsein der Person. Außerdem habe ich schön des Öfteren gehört, dass meine Mitmenschen meine positive Lebenseinstellung und meine ehrliche und offene Art schätzen.

Wie haben Sie die Ausstrahlung der ersten Folge erlebt?

Es ist merkwürdig, sich selbst dabei zu beobachten, wie man sich verhält und eine bereits vergangene Situation wieder aufleben zu lassen. Aber gleichzeitig ist das für einen Menschen wie mich, der sich gerne selbst reflektiert, auch lehrreich. Außerdem finde ich es amüsant, das „große Ganze“ jetzt betrachten zu können, da man ja nie alle Gespräche vor Ort mitverfolgen kann.

Falls es mit Andrej nicht klappt – steigert die Teilnahme beim „Bachelor“ Ihre Chancen bei anderen Männern?

Natürlich lernen mich jetzt mehr Menschen über das Fernsehen kennen als es sonst der Fall gewesen wäre. Insofern erhöhen sich meine Chancen, dass Menschen auf mich zukommen, die meine verschiedenen Facetten kennen und mich sympathisch finden. Aber ich denke nicht, dass ich dadurch bessere Chancen bei anderen Männern haben würde.

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