Bei einer Schießerei vor einer Moschee in Avignon sind acht Menschen verletzt worden. (Symbolbild) Foto: AFP

In der südfranzösischen Stadt Avignon ist es am Sonntag zu einer Schießerei gekommen, bei der acht Menschen verletzt wurden. Die Staatsanwaltschaft schließt einen terroristischen Hintergrund aus.

Marseille - Vor einer Moschee in der südfranzösischen Stadt Avignon sind am späten Sonntagabend acht Menschen durch Schüsse verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft schloss laut Nachrichtenagentur AFP einen terroristischen Hintergrund aus. Die Moschee sei nicht das Ziel gewesen.

Mindestens zwei Männer hätten geschossen, unter anderem mit einer Schrotflinte. Laut Zeugenaussagen waren es vier vermummte Männer. Keines der Opfer, unter ihnen ein siebenjähriges Mädchen, sei lebensgefährlich verletzt worden, hieß es weiter.

Der Zeitung „La Provence“ zufolge gerieten die Menschen vor der Moschee in Panik, als die Schüsse fielen. Die Täter seien geflohen. Nach Angaben eines Mitarbeiters der Stadt handelte es sich um ein Streit zwischen Banden.

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