Weil ein ehemaliger Fremdenlegionär in Deutschland immer wieder Fahrkartenautomaten in die Luft gesprengt haben soll, ist Anklage gegen ihn erhoben worden. Foto: dpa

Ein Fremdenlegionär, der in mehreren Bundesländern immer wieder Fahrkartenautomaten in die Luft gesprengt haben soll, steht vor Gericht. Der Mann ist bereits wegen der Sprengung von weiteren Automaten verurteilt worden.

Frankfurt/Darmstadt - Weil ein ehemaliger Fremdenlegionär in Deutschland immer wieder Fahrkartenautomaten in die Luft gesprengt haben soll, ist Anklage gegen ihn erhoben worden. Der Mann war bereits 2014 vom Landgericht Darmstadt wegen der Sprengung von 31 Automaten zu vier Jahren Haft verurteilt worden, wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Montag mitteilte. Anfang August 2016 sei er nach der Verbüßung von zwei Dritteln seiner Strafe wieder aus dem Gefängnis entlassen worden.

In fünf Bundesländern Automaten gesprengt

Kurz darauf soll er in fünf Bundesländern - Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg - erneut sechs Automaten in die Luft gesprengt und dabei rund 6500 Euro gestohlen haben. Außerdem habe er einem ehemaligen Arbeitskollegen gezeigt, wie sich die Automaten sprengen lassen. Der 40-Jährige sitzt in U-Haft.

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