Laut Polizei war der McLaren tiefergelegt, der Regen nicht die alleinige Unfallursache. Foto: picture alliance/dpa

Der Fahrer eines McLarens verliert im Regen die Kontrolle und prallt gegen eine Wand und einen VW. Die Ursache sieht die Polizei nicht nur beim Wetter – sondern auch bei der tiefergelegten Hinterachse des Sportwagens.

Stuttgart - Ein Sportwagen der Marke McLaren und ein VW sind am Dienstag gegen 0.10 Uhr zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen und dem Autobahnkreuz Stuttgart in einen Unfall verwickelt gewesen. Laut Polizei regnete es stark. Der 33-Jährige am Steuer des McLaren, verlor demnach wohl die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Betonleitwand. Von dieser schleuderte es den Wagen bis auf die mittlere Fahrspur, so die Schilderung der Polizei weiter, wo das Auto mit einem VW kollidierte.

Hinterachse tiefer gelegt

Die Insassen des VW, ein 23-jähriger Fahrer und seine 27 Jahre alte Beifahrerin, erlitten leichte Verletzungen. Während der Unfallaufnahme kam die Polizei zu dem Schluss, dass die Bereifung der Hinterachse des McLaren offenbar „keine ausreichende Profiltiefe“ besaß. Gepaart mit einer nicht an die Witterung angepassten Geschwindigkeit, dürfte dies zu dem Unfall geführt haben, glaubt die Polizei. Weder der McLaren noch der VW konnten weiterfahren. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 90.000 Euro.

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