Nahe des Engelbergtunnels ist auf der Autobahn bei Leonberg ein Hund auf die Fahrbahn gerannt. Wohin das Tier geflüchtet ist und ob es verletzt wurde, steht derzeit noch nicht fest.
Als ob beim Engelbergtunnel derzeit nicht schon genug Kopfzerbrechen angesagt wäre, wird es jetzt auch noch tierisch. Wie die Polizei auf Nachfrage bestätigt, rannte am frühen Montagmittag ein Hund auf die Fahrbahn nahe des Südportals. Konkret lief das Tier auf den Übergang von A 8 zu A 81 in Fahrtrichtung Heilbronn. Zunächst hatte der SWR berichtet.
Am Engelbergtunnel: Hund rennt erst auf die Fahrbahn und dann in den Grünstreifen
Wie ein Polizeisprecher weiter berichtet, sei der Hund anschließend wieder in den Grünstreifen gerannt. Ob er die Autobahn überquert hat oder auf halber Strecke Kehrt machte, ist derzeit noch unklar. Auch der Verbleib des Tieres ist zur Stunde unbekannt.
Um welche Rasse es sich gehandelt hat – womöglich ein Leonberger? – und ob das Tier bei seinem Ausflug zu Schaden kam, ist ebenso unklar. „Da der Hund nicht vor Ort angetroffen werden konnte, gehen wir davon aus, dass er wohlauf ist“, so der Polizeisprecher weiter. Meldungen über Staus, die nach der Sichtung des Tieres entstanden sein könnten, habe es derweil keine gegeben.
Engelbergtunnel wird grundsaniert – und wurde am 3. März massiv beschädigt
Nicht nur wird der gesamte Engelbergtunnel seit vielen Jahren grundsaniert. Die Weströhre wurde am 3. März beim Brand eines Lkw schwer beschädigt. Aus diesem Grund führt deshalb nur eine Spur durch sie hindurch von Heilbronn her kommend in Richtung Autobahndreieck Leonberg. Durch die unbeschädigte Oströhre – in deren Nähe sich nun der Hund blicken ließ, fließt der Verkehr wie gehabt zweispurig in Richtung Heilbronn.