Es grünt und blüht und summt in Asperg. Foto: Stadt Asperg

„Straßenoase“ heißt die Auszeichnung, die Asperg für seinen Einsatz für den Klimaschutz erhalten hat. Im Zentrum steht eine naturnahe Wiese mitten in der Stadt.

Mit einer klimafreundlich gestalteten Wiese an der Königstraße zeigt Asperg, wie jede Kommune einen Beitrag gegen den Klimawandel leisten kann. Das zumindest findet das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, das den Wettbewerb „Straßenoasen“ ausgerufen hat. Die Jury kürte das Asperger Projekt als einen der Gewinner und zum Vorzeigebeispiel des Klimaschutzes. Aber was macht eine gute Klimaschutz-Wiese eigentlich aus?

 

Bewertet wurden unter anderem die Wirkung der Fläche für den Klimaschutz als auch ihre Strahlkraft für die Öffentlichkeit als beispielgebende „Straßenoase“. Die Freifläche in Asperg wurde zum Beispiel mit insekten- und bienenfreundlichen Stauden und Blumen bepflanzt, auf der verbleibenden Wiesenfläche bleibt die Natur unberührt und kann sich selbst entwickeln. Somit bietet sie auch Insekten und Kleinstlebewesen neuen Lebensraum.

Die Umgestaltung von Verkehrsflächen im Sinne des Klimaschutzes ist zudem eine Reaktion auf Extremwetterereignisse, die durch den Klimawandel immer häufiger werden. Überschwemmungen und starke Hitze stellen Kommunen vor neue Herausforderungen, die durch Maßnahmen wie Entsiegelung oder die Pflanzung von klimarobusten Pflanzen im öffentlichen Raum eingedämmt werden können.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Arbeit im Sinne des Klimaschutzes nun landesweit als Vorzeigebeispiel gilt“, sagt der Bürgermeister Christian Eiberger. „Die Anpassung an die Herausforderungen des Klimawandels ist eines der drängendsten Themen unserer Zeit.“