Ein Vorbild für andere: Der Bezirksvorsteher Jürgen Lohmann (rechts) überreichte Helmut Franke die Ehrenmünze bei der Versammlung des Bürgervereins Fasanenhof. Foto: Weingand

Helmut Franke hat für seine Leistungen beim Projekt Soziale Stadt die Ehrenmünze erhalten. Franke war ab 2004 stellvertretender Sprecher des Arbeitskreises 4 und übernahm 2011 das Amt des ersten Sprechers.

Fasanenhof - Das Beste kommt zum Schluss – das galt auch für die Mitgliederversammlung des Bürgervereins Fasanenhof. Als am Donnerstagabend die Engagierten im Kinder- und Jugendhaus zusammenkamen, hob sich der Möhringer Bezirksvorsteher Jürgen Lohmann eine besonders schöne Aufgabe bis zum Ende der Veranstaltung auf. Er überreichte Helmut Franke feierlich die Ehrenmünze der Landeshauptstadt Stuttgart.

Ehrung mit Extra-Applaus

Eigentlich hatte der 80-jährige Franke die Auszeichnung schon vor einem Jahr erhalten sollen. Zum Abschluss des Projekts Soziale Stadt verlieh damals der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn die Ehrenmünze an insgesamt zehn Bürger, die sich besonders verdient gemacht hatten.

Lobende Worte vom Bezirksvorsteher

Franke konnte krankheitsbedingt nicht teilnehmen – dafür bekam er die Ehrung jetzt gesondert und mit einem Extra-Applaus. „Der Oberbürgermeister lässt sich leider entschuldigen. Sie müssen mit mir vorlieb nehmen“, meinte der Bezirksvorsteher Lohmann. Er lobte Frankes Engagement: „Sie stellen den gelebten Bürgersinn im besten Sinne dar, zeigen ehrenamtliches Engagement, wie man es überall seitens der Politik einfordert und wie man es sich nicht besser vorstellen kann.“ Franke hatte im Mai 2004 im Rahmen des Projekts Soziale Stadt den Posten des stellvertretenden Sprechers des Arbeitskreises 4 übernommen. Dieser widmete sich dem Themengebiet Wohnen. Im Jahr 2011 wurde Franke erster Sprecher des Arbeitskreises. Ihm oblag es, die Projekte gegenüber den Bürgern zu vertreten – etwa die Räume für den Bürgerverein in der ehemaligen Gaststätte Panorama, die Einrichtung des Bürgergartens oder die Umgestaltung der Markus-Schleicher-Straße. Bezirksvorsteher Lohmann lobte, Franke sei immer präsent gewesen. „Besonders das große Projekt Europaplatz und das Schaffen neuen Wohnraumes lag ihm besonders am Herzen. Ohne derartigen Einsatz wäre das Projekt Soziale Stadt nicht zu solch einer Erfolgsgeschichte geworden.“

Stets korrekt, immer umgänglich

Auch der Vorsitzende des Bürgervereins, Günther Joachimsthaler, fand lobende Worte für seinen Mitstreiter: „Durch seine Tätigkeit bei den städtischen Kliniken hat er hilfreiche Verwaltungskenntnisse. Er ist ein sehr umgänglicher Mensch und immer korrekt – das ist ganz wichtig“, sagte er. Bezirksvorsteher Jürgen Lohmann hofft jetzt, dass viele andere Bürger sich an Menschen wie Helmut Franke ein Beispiel nehmen. „Vielleicht wird ja der ein oder andere animiert, sich in die Gemeinschaft einzubringen“, sagte er.

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