Als auf dem Schlossberg ein Schloss stand: Dieses undatierte Foto zeigt eine Böblinger Stadtansicht, die es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gibt. Foto: Sammlung Nestele

Gastwirt Freddy Nestele besitzt eine große Sammlung von Fotos und Dokumenten zur Böblinger Stadtgeschichte. Am 10. November zeigt er sie wieder im Treff am See.

Eine Fotoausstellung im Treff am See macht demnächst Böblinger Stadtgeschichte wieder lebendig. Wie schon im vergangenen Jahr zeigt „der singende Wirt“ Freddy Nestele wieder historische Aufnahmen und Dokumente aus seiner Sammlung. Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 9. November, um 14.30 Uhr im Saal des Treffs am See statt.

 

Das Böblinger Stadtbild hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Zahlreiche historische Gebäude wurden im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe zerstört. Mit der Sammlung des Böblinger Gastwirts Fred Nestele erwacht das historische Böblingen in der Ausstellung wieder zum Leben.

Nestele sammelt seit 1992 historische Fotos, Postkarten, Schuldscheine und andere Dokumente zur Böblinger Stadtgeschichte. Die Motive, die er im Internet ersteigert oder über private Bekanntschaften ergattert, zeigen Ansichten von einem Böblingen, das es so schon lange nicht mehr gibt: ein weitläufiger und komplett autofreier Elbenplatz, einen Marktplatz mit Wohnhäusern und Bauminsel, einen unverbauten Blick auf die Stadtkirche und das daneben hochragende Schloss oder Passagierflugzeuge, die auf dem einstigen Landesflughafen auf den Start warten.

Seit der letzten Ausstellung im Jahr 2024 hat Nestele seine umfangreiche Sammlung sogar noch erweitert, sodass er diesmal in Zusammenarbeit mit dem Bürger- und Mehrgenerationenhaus Treff am See auch einige neue Motive zeigen kann.

Zu sehen sind die Bilder von Montag, 10. November, bis Freitag, 5. Dezember, zu den Öffnungszeiten im Treff am See. Diese sind: montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr, freitags von 9 bis 13 Uhr. Der Eintritt zur Ausstellung und Ausstellungseröffnung ist frei.