In Oslo ist Elektromobilität bereits Alltag. Ladestationen muss man nicht erst suchen. Foto: dpa

Auf der Landesmesse gastiert vom 9. bis 11. Oktober das weltgrößte Kongress- und Messe-Event für Elektromobilität.

Stuttgart. - Auf der Landesmesse gastiert vom 9. bis 11. Oktober das International Electric Vehicle Symposium and Exhibition (EVS) – und damit laut Messegesellschaft nicht weniger als die weltgrößte Messe für Elektromobilität. Die 30. Veranstaltung dieser Art wird ergänzt von der ­f-cell und Battery and Storage, bei denen es um die Weiterentwicklung der Speichermedien geht. Organisiert wird die Fachmesse EVS von der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie (e-mobil BW), dem Bundesverband Solare Mobilität, der Wirtschaftsförderung der Region, der Peter-Sauber-Agentur und der Messe Stuttgart.

E-Mobilität vor Markthochlauf

Die Messe soll kleineren und mittleren Unternehmen Zugang zu neuen Forschungsergebnissen verschaffen. Die Messe sei ein wichtiger Meilenstein, sagt Franz Loogen, Geschäftsführer der e-mobil BW. Im 30. Jahr des Electric Vehicle Symposiums „erleben wir, dass die Elektromobilität weltweit zum Markthochlauf ansetzt“. Die Firmen müssen liefern, denn ein großer Fahrzeugmarkt wie China hat für 2019 eine feste und steigende Quote an E-Autos festgeschrieben. Wer sie nicht erfüllen kann, muss mit hohen Strafzahlungen rechnen.

Als Auftakt zur Messe gibt es auf dem Stuttgarter Markt- und Karlsplatz am Sonntag, 8. Oktober, von 11 bis 18 Uhr Ausstellungen verschiedenster Firmen zum Thema E-Mobilität. Sie reicht vom Pedelec bis zum E-Bus. Bei dem Aktionstag können bei freiem Eintritt erste Erfahrungen mit Elektromobilen über die ­Weinsteige gesammelt werden. Dazu muss der Führerschein vorgezeigt werden. Weitere Infos zu dem Aktionstag hält die Region unter www.region-stuttgart.de/atem bereit.