Im ehemaligen Atelier von Otto Dix wird ein Teil der Sonderausstellung gezeigt. Foto: Patricia Sigerist

Eine Einrichtung des Kunstmuseum Stuttgart zeigt im Museum Haus Dix am Bodensee die Sonderausstellung „Von der Großstadt an den Bodensee: Otto Dix Begegnung mit einem Landschaftsidyll“ noch bis zum 31. Oktober.

Hemmenhofen - Eine Einrichtung des Kunstmuseum Stuttgart zeigt im Museum Haus Dix am Bodensee die Sonderausstellung

„Von der Großstadt an den Bodensee: Otto Dix Begegnung mit einem Landschaftsidyll“ noch bis zum 31. Oktober.

Unbehagen befiel Otto Dix, als er 1936 mit seiner Familie in das neu errichtete Wohnhaus in Hemmenhofen zog. Dix war bis dahin ein wahrer Großstadtmensch. Er verstand sich als „Augenmensch“, der in seinen Bildern verarbeitete, was er selbst gesehen hat. Dies waren nun nicht mehr Dirnen, Arbeiterjungen oder mondäne Tänzerinnen der Großstadt, sondern die malerischen Landschaften des Bodensees. „Zum Kotzen schön“ empfand der Künstler die Motive und Eindrücke, die sich seinen Augen offenbarten. In Anlehnung an die Tradition der romantischen Malerei entwickelte er sogenannte „Seelandschaften“, die seine desolate Lage in der „inneren Emigration“ widerspiegelten. Die Gemälde „Randegg im Schnee mit Raben“ und „Vorfrühling am Bodensee in Gaienhofen“ verdeutlichen dies eindringlich.

Bis zu seinem Tod 1969 lebte und arbeitete Otto Dix in Hemmenhofen.

Mehr Information gibt es unter www.museum-haus-dix.de

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