Wie heizt Stuttgart 2035? Ohne Gas, sagt die Stadt. Bei mehreren Gelegenheiten wird im Juli erläutert, wie das zu schaffen ist und was es für einzelne Stadtbezirke bedeutet.
Wie geht es beim Heizen in Stuttgart weiter? Zwar gibt die kommunalen Wärmeplanung hier eine Richtung vor, in dem sie darlegt, welche Gebiete mit Wärmenetzen rechnen können und welche eher auf Einzellösungen wie die Wärmepumpe setzen sollten. Dennoch ergeben sich für die Stuttgarter viele Fragen aus der Ende 2023 beschlossenen Wärmeplanung. In neun Stadtbezirken soll es bis zur Sommerpause Antworten darauf geben.
Diese Bezirke in Stuttgart sind nun an der Reihe
Die Stadt soll bis 2035 keine klimaschädlichen Emissionen mehr ausstoßen, das ist das erklärte Ziel. Aus Gas und Öl möchte man daher in den nächsten elf Jahren komplett aussteigen. Bereits seit dem Frühjahr tingeln Vertreter der Stadt, der Stadtwerke und des Energieberatungszentrums durch Stuttgart und informieren in jedem Bezirk über den Stand der Dinge in Sachen Heizen. Den Endspurt machen fünf Veranstaltungen vor den Sommerferien: für Stammheim/Zuffenhausen (11. Juli), Birkach/Plieningen (16. Juli), Ober-/Untertürkheim (18. Juli), Hedelfingen/Wangen (22. Juli) sowie Degerloch (24. Juli). Alle Termine beginnen um 18 Uhr.
Die Veranstaltungsorte erfährt man, wenn man sich anmeldet, diese ist laut Stadt zwingend erforderlich und möglich unter www.stuttgart.de/waermewende. Auf dieser Seite findet man auch Zugangsdaten für eine Online-Teilnahme an den Terminen. Diese ist über die Plattform Webex möglich.
Die Stadt Stuttgart verweist auf ein Angebot des Energieberatungszentrums: Immobilienbesitzer, die es nach einer der Info-Veranstaltungen für ihr Haus genauer wissen wollen, können eine kostenlose Energieberatung vor Ort buchen. Es gibt aber auch Gruppenberatungen zu Heizung, Solaranlagen und Gebäudehülle. Kontakt und Infos unter www.ebz-stuttgart.de.