Enttäuscht: Kickers-Torhüter Korbinian Müller nach dem Pokal-Aus Foto: Baumann

Der Traum vom Finale im heimischen Gazistadion ist für die Stuttgarter Kickers geplatzt. Nach der Niederlage beim FSV Bissingen hat sich für die Kickers das Thema DFB-Pokal in der nächsten Saison erledigt.

Bietigheim - Das ist mehr als ärgerlich: Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers verlor im WFV-Pokal-Halbfinale bei Oberligist FSV 08 Bissingen mit 1:2 nach Verlängerung. Damit verpassen die Blauen das Finale im Gazistadion am 28. Mai (12.30 Uhr) und auch die Teilnahme am DFB-Pokal, die 110 000 Euro garantiert hätte. „Das Aus lässt sich nicht mehr ändern. Wir müssen das jetzt schnell abhaken und am Samstag in der Liga gegen den Halleschen FC alles raushauen“ , blickte Trainer Tomislav Stipic nach der Blamage gleich wieder nach vorne.

Korbinian Müller patzt – Lindner trifft

Stürmer Stephane Mvibudulu hatte die Blauen vor 2200 Zuschauern im Stadion am Bruchwald in Führung gebracht (22.), Marian Asch glich per Foulelfmeter aus (77.), Simon Lindner traf nach einem Torwartfehler von Korbinian Müller zum 2:1 (109.) für die Mannschaft von Trainer Alfonso Garcia.

Die Kickers sind im Finale im eigenen Stadion nur Zuschauer. Die Bissinger treffen im Kampf ums DFB-Pokal-Ticket nun auf Oberligarivale FV Ravensburg, der mit 3:1 bei Verbandsligist TSV Essingen gewann. Die Ravensburger hatten schon im Vorjahr das Finale erreicht und dieses dann gegen den SSV Reutlingen verloren. Die Kickers waren im vergangenen Jahr im Viertelfinale an Ravensburg gescheitert, sicherten sich dann über Platz vier in der dritten Liga die DFB-Pokal-Teilnahme. Dies ist in dieser Runde nicht möglich. Der Klassenverbleib wäre das höchste der Gefühle.

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