Auch ganze Pakete kommen bei der Online-Auktion unter den Hammer. Foto: Caroline Holowiecki

Dinge, die bei einem städtischen Fundbüro in Leinfelden-Echterdingen abgeben wurden und die niemand abgeholt hat, kommen am Donnerstag, 28. November, unter den Hammer. Es gibt zum Beispiel Fahrräder, Handys, Navis, Uhren oder Sonnenbrillen.

Leinfelden-Echterdingen - Drei, zwei, eins... meins! Die Stadtverwaltung Leinfelden-Echterdingen versteigert im Internet wieder diverse Fundsachen, die keiner abgeholt hat. Hergegeben werden die Gegenstände nach dem Countdown-Prinzip: Los geht es mit einem hohen Startpreis, der in regelmäßigen Abständen automatisch nach unten korrigiert wird. Wer also geduldig ist und die Nerven behält, kann ein Schnäppchen machen.

Leinfelden-Echterdingen setzt in puncto Fundsachen schon lange aufs Internet. Wer etwas verloren hat, kann online recherchieren. „Das ist ein Riesenvorteil und erhöht die Chancen, dass man etwas zurückbekommt“, sagt Gerd Maier, Leiter des Bürger- und Ordnungsamts. Und auch versteigert wird bereits zum achten Mal virtuell. Das Prinzip habe sich bewährt. Die Sachen gingen immer weg, außerdem erreiche man auf diese Weise einen größeren Personenkreis. „Wir sind unabhängig von Zeit und Raum“, erklärt Gerd Maier, und Interessenten könnten daheim in Ruhe überprüfen, was die Dinge anderswo kosten, und sich mit der Familie beraten.

Es sind auch Pakete geschnürt worden

Unter den Online-Hammer kommen diesmal allerhand Sachen, die bis zum 30. April bei den Fundämtern in Echterdingen und Leinfelden abgegeben und weder vom Eigentümer noch vom Finder wieder abgeholt wurden. Darunter sind 26 Fahrräder für Damen, Herren, Jugendliche und Kinder, diverse Handys und E-Book-Reader sowie ein Tablet. Außerdem gehören Lautsprecher, Fotoapparate und Navis dazu. Bei kleineren Dingen, etwa Brillen und Modeschmuck, wurden Pakete geschnürt, die man ersteigern kann. Fundstücke wie Regenschirme, die von sehr geringem Wert sind, werden indes gar nicht erst angeboten. Was defekt ist, wird stattdessen vernichtet, Funktionstüchtiges wird gespendet, erklärt Gerd Maier.

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Zur Auktion gelangt man unter anderem über die städtische Homepage, von da wird man auf die Seite www.sonderauktionen.net weitergeleitet. Bereits jetzt können dort sämtliche Gegenstände inklusive Startpreis in einer Vorschau begutachtet werden. Im Übrigen kann man sich auf der Website auch an diversen anderen Versteigerungen, etwa aus Lörrach oder Wendlingen, beteiligen.

Registrierung vorab nötig

Los geht es in Leinfelden-Echterdingen an diesem Donnerstag, 28. November, um 19 Uhr. Die Versteigerung endet spätestens am Sonntag, 8. Dezember, um 19 Uhr. Wer mitbieten will, muss sich vorab kostenlos registrieren, und wer den Zuschlag bekommt, wird per E-Mail benachrichtigt. Die ersteigerten Gegenstände müssen dann bei der Stadtverwaltung abgeholt und bar bezahlt werden.

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