Auktionator Georg Rehm ist erleichtert über das Urteil zum teuersten Teppich der Welt.
Augsburg - Der Augsburger Auktionator Georg Rehm ist erleichtert über das Urteil im Rechtsstreit um den teuersten Teppich der Welt. „Die Sache war immerhin zwei Jahre in unseren Köpfen drin“, sagte der Inhaber eines Augsburger Auktionshauses der Nachrichtenagentur dapd. Er fügte an: „Ich stehe jetzt aber nicht in Siegerpose da.“ Rehm betonte: „Wir sind ein regionales Haus und können keinen Millionenbetrag für den Teppich erwarten.“ Die erzielten 19.000 Euro bei der Versteigerung des kostbaren Perserteppichs „waren für uns in den letzter 30 Jahren der beste Teppich-Zuschlag“.
7,2 Millionen Euro bei Christie's
Zuvor hatte das Landgericht Augsburg die Schadenersatzklage der einstigen Besitzerin gegen den Auktionator abgelehnt. Sie hatte nach dem Verkauf des Teppichs für 19.000 Euro mitbekommen, dass das Prachtstück Monate später bei einer Versteigerung bei Christie's in London 7,2 Millionen Euro erzielte.