Der SV Waldhof Mannheim träumt vom Aufstieg in die 3. Liga. Foto: Bongarts

Die Ausgangslage könnte besser sein für den SV Waldhof – im Hinspiel kamen die Mannheimer gegen den SV Meppen nicht über ein 0:0 hinaus und müssen weiter um den Aufstieg in die 3. Liga bangen. Derweil kam die SV Elversberg gehörig unter die Räder.

Mannheim - Fußball-Regionalligist SV Waldhof Mannheim hat den Heimvorteil im Hinspiel der Aufstiegsrelegation zur dritten Liga gegen den SV Meppen nicht nutzen können. Der Zweite der Südwest-Staffel kam am Sonntag trotz 40-minütiger Überzahl nicht über ein 0:0 gegen den Nord-Meister hinaus und steht vor dem Rückspiel am Mittwoch (19.00 Uhr) unter Druck. Mehr als 24 000 Zuschauer im Carl-Benz-Stadion sahen bei großer Hitze eine intensive Partie, in der Meppens Kapitän Martin Wagner am Ende einer ausgeglichenen ersten Halbzeit mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde (45.+1).

Nach der Pause drängte Waldhof mit einem Spieler mehr auf dem Platz zwar vehement auf die Führung, nutzte aber seine Torchancen nicht und verpasste eine bessere Ausgangsposition für die zweite Partie in Meppen. Kurz vor Schluss verloren die Mannheim zudem Innenverteidiger Kevin Nennhuber, der nach einer Notbremse die Rote Karte sah (85.). Er ist damit für das Rückspiel ebenso gesperrt wie Wagner.

Gute Ausgangslage für Unterhaching und Jena

Der dreimalige DDR-Meister Carl Zeiss Jena und der ehemalige Bundesligist SpVgg Unterhaching stehen derweil kurz vor dem Aufstieg in die 3. Fußball-Liga. In den Aufstiegs-Play-offs der Regionalliga gewann Jena das Hinspiel beim Meister der Regionalliga West Viktoria Köln 3:2 (2:0). Gleichzeitig legte die SpVgg Unterhaching beim 3:0 (0:0) vor heimischer Kulisse gegen die SV Elversberg den Grundstein für den Aufstieg.

Nach einer ausgeglichenen ersten Spielhälfte siegte Unterhaching letztendlich deutlich dank Toren von Jim-Patrick Müller (59.), Sascha Bigalke (64.) und Thomas Steinherr (74.) gegen Elversberg. Die Mannschaft von Trainer Claus Schromm hat somit eine ideale Ausgangsposition für das Rückspiel am Mittwoch (20.30 Uhr) im Saarland.

Durch zwei kapitale Abwehrfehler machte sich hingegen der FC Viktoria Köln in seinem Spiel gegen Carl-Zeiss Jena selbst das Leben schwer und lag bereits zur Halbzeit durch Tore von Stürmer Timmy Thiele (21.) und Firat Sucsuz (28.) klar zurück. Nach 67 Minuten erhöhte Thiele sogar auf 3:0 für Jena, bevor Köln dank eines Elfmetertreffers von Mike Wunderlich und einem Kopfballtor von Dominik Lanius (87.) Schadensbegrenzung vor dem Rückspiel am Donnerstag in Jena (17.00 Uhr) betrieb. Dort wird jedoch Viktoria-Kapitän Mike Wunderlich fehlen, der in der Nachspielzeit wegen Beleidigung des Gegners noch die Rote Karte sah.

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