Ob mit oder ohne Füllung: Faschingsküchle dürfen nicht fehlen Foto: dpa

Der Höhepunkt der Fasnet naht – da dürfen die Fasnetsküchle nicht fehlen - und eine Mehlsuppe.

Stuttgart - Der Höhepunkt der Fasnet naht – da dürfen die Fasnetsküchle nicht fehlen. Leserin Irmgard Abt serviert ihr Rezept. Vorneweg gibt’s eine Mehlsuppe:

Zutaten:

– 2 l Knochen oder Fleischbrühe

– 5 EL Butterschmalz

– 5 EL Mehl

– 1 Zwiebel,

– Salz,

– Muskat

– 100 ml Rotwein

– 1 EL Sahne

Zubereitung:

Butterschmalz heiß werden lassen. Bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren das Mehl rösten,bis es braun wird. Zum Schluss die fein geschnittene Zwiebel mitanrösten. Nach und nach mit Fleischbrühe ablöschen. Das Rühren nicht vergessen. Eine gute Stunde köcheln lassen, salzen, würzen und den Rotwein dazugießen. Die Sahne in die Mitte des Tellers geben.

Fasnetsküchle: (etwa 40 Stück)

– 500 g Mehl

– 80 g Butter

– 70 g Zucker

– 25 g Hefe

– 1–2 Eier, je nach Größe

– 1/4 l Milch

– 1 TL Salz

– Etwas einer abgeriebenen Zitrone

– Zimt und Zucker zum Bestreuen, nach Geschmack.

Zum Ausbacken: 700 g Schmalz oder Öl

Zubereitung:

Alle Zutaten müssen an einem warmen Ort ein paar Stunden stehen. Das ist das A und O beim Hefeteig. Eine große Schüssel nehmen, Mehl, die Hefe, Zucker und lauwarme Milch verrühren. Eine 1/2 Stunde zugedeckt warmstellen. Mit dem Knet­haken oder per Hand nach und nach alle übrigen Zutaten in die Schüssel geben. Der Teig wird so lange gerührt, bis sich Blasen bilden und er sich leicht von der Schüssel lösen lässt. Den Teig abgedeckt ruhen lassen, bis er das doppelte Volumen hat. Auf einem mit Mehl bestreuten Brett den Teig fingerdick ausrollen und mit einem Rädchen rechteckig oder viereckig ausschneiden. Während das Fett erhitzt wird, die Küchlein noch etwas gehenlassen. Schön hellbraun ausbacken und auf einem Papiertuch abtropfen lassen. Mit Zimt und Zucker bestreuen. ­

Dazu serviert Irmgard Abt den Spruch:

„Luschtig isch dia Fasenacht,

wenn mei Muader Kiachla bacht.

Wenn se aber koine macht,

no isch’s für mi koi Fasenacht!“

(Alternativ: „no pfeif’ i auf die Fasenacht“, schreibt Leserin Imke Mehlhorn aus Waldenbuch.)

Leserin Marga Spiess aus Stuttgart fragt nach einem Rezept für Mutschele: „Ich konnte es in keinem schwäbischen Kochbuch finden. Ist das vielleicht ein Geheimrezept?“ Und aus Nürtingen-Hardt schreiben die Leser U. und B. Bauhaus: „Zwei reigschmeckte Mutschelesfreunde würden sich freuen zu erfahren, woher der Begriff ,Mutschele‘ kommt.“ Auch die Redaktion freut sich auf Einsendungen. Den Spruch des Tages lautet: „Bloß Domme moinet, dia Gscheite wüsstet älles.“ Schreiben Sie uns: Zentralredaktion, Postfach 10 44 52, 70039 Stuttgart Stichwort: Schwäbisch, Fax: 07 11 / 72 05 - 73 09; ­E-Mail: land@stn.zgs.de