Bier macht sich auch zu Schweinebraten gut. Foto: dpa

Leserin Margarete Haag greift auf einen Beitrag zurück, der dieser Tage in unserer Zeitung erschien.

Stuttgart - Leserin Margarete Haag aus Jettingen greift auf einen Beitrag in „Auf gut Schwäbisch“ zurück, der dieser Tage in unserer Zeitung erschien. Leser Albrecht Hartmann aus Schwäbisch Gmünd schilderte darin Erlebnisse aus seiner Kindheit und erzählte von den „Lomba“- und Alteise!“-Rufe der Alteisensammler.

„Lomba und Alteise, das kenne ich auch noch“, schreibt Margarete Haag. Das Geschäft mit den Alteisa habe sie damals noch nicht verstanden, „aber das mit ‚deane alte Lomba‘, das mache ich bis heute noch so. Jeder Lomba kann noch zu etwas gebraucht werden.“ Und damit schlägt Margarete Haag den Bogen zu einem Rezept, das sie an dieser Stelle präsentiert. Es geht dabei um eine Flasche Bier, die Margarete Haag zu Hause fand: „Ich entdeckte bei uns noch eine Flasche Bier, deren Verfallsdatum nahe war. Da überlegte ich, und es mir fiel ein, was mein Mann heute Abend zum Essen bekommt.“ Es war ein Schweinebraten in Bier.

„Zutaten: 1Kilogramm Schweinebraten, klein geschnittenes Suppengrün, 1–2 Lorbeerblätter, 2–3 zerschnittene Tomaten, 1–2 klein geschnittene Zwiebeln sowie Salz und Pfeffer, 1 Flasche Braunbier oder was gerade vorrätig ist.

Zubereitung: Der Schweinebraten wird mit Salz und Pfeffer eingerieben. Alle anderen Zutaten gibt man in einen höheren Brattopf und legt das Fleisch dazu. Das Ganze lässt man kurz aufkochen und schaltet dann den Herd zurück. Wer noch etwas altes Brot hat, kann das mit hineinlegen, dann wird die Soße schön sämig. Mit geschlossenem Deckel lässt man das Ganze etwa 1 Stunde vor sich hin köcheln, bis das Fleisch langsam gargedämpft ist. Danach holt man das Fleisch heraus und gießt die Soße durch ein Sieb. Wer kein Brot dazugibt, kann die Soße mit etwas Kartoffelmehl binden.“

Der schwäbische Spruch des Tages kommt von Leserin Hildegard Moser. Sie berichtet: „Nach längerer Zeit war ich zu Besuch in meinem Heimatort Pfahlheim und unterhielt mich mit einer ehemaligen Schulfreundin. Während des Gesprächs sagte ich ihr: ‚Deine Mutter war noch im hohen Alter eine sehr schöne Frau.’ Ihre Antwort war: ‚Ha woischt, a sches Mädle gibt au a schene Huzl.‘“

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