Die Bundespolizei stellt die mutmaßlichen Täter und ermittelt nun (Symbolfoto). Foto: dpa/Carsten Rehder

Ein Zeuge entdeckt auf dem Stuttgarter Abstellbahnhof drei Männer, die in einen Waggon eingedrungen sind – und alarmiert die Bundespolizei.

Stuttgart - Die Bundespolizei ermittelt gegen drei Männer, denen vorgeworfen wird, am späten Dienstagabend auf dem Gelände des Stuttgarter Abstellbahnhofs in einen Waggon eingebrochen zu sein und verschiedene Gegenstände von dort entwendet zu haben.

Wie die Bundespolizei mitteilt, sollen sich die Tatverdächtigen im Alter von 17, 22 und 33 Jahren gegen 23 Uhr Zutritt zu dem abgestellten Zug verschafft haben und dabei mehrere Scheiben zerstört zu haben.

Funkgerät, Notfallhammer und Taschenlampe gestohlen

Anschließend begannen sie offenbar, mehrere Gegenstände aus dem Waggon in ihren Rucksäcken zu verstauen. Unter anderem sollen sie ein Funkgerät, ein Notfallhammer und eine Taschenlampe entwendet haben. Ein 40 Jahre alter Zeuge beobachtete die mutmaßliche Tat, stieg zu den Männern in den Zug und soll sie angesprochen haben.

Daraufhin flüchteten die beiden polizeilich bekannten 22 und 33 Jahre alten Männer mit dem 17-Jährigen, die allerdings kurze Zeit später von Einsatzkräften der Bundespolizei gestellt und kontrolliert werden konnten. Gegen das Trio ermittelt nun die Bundespolizei wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und des besonders schweren Falls des versuchten Diebstahls. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.