Drake (l.) und The Weeknd bei einem gemeinsamen Auftritt Foto: imago/ZUMA Press

Sänger The Weeknd und Rapper Drake protestieren auf ihre ganz eigene Weise nach dem Tod von George Floyd. Sie haben zusammen 600.000 US-Dollar gespendet.

Die Proteste gegen Rassismus nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in Minneapolis, der nach einer brutalen Festnahme durch US-Polizisten in einem Krankenhaus verstorben ist, werden auch von zahlreichen Prominenten unterstützt. Während viele Stars allerdings nur auf ihren Social-Media-Kanälen ein kurzes Zeichen setzten, greifen andere in die Taschen, um wohltätige Organisationen zu unterstützen, die unter anderem Rechtsbeistand leisten und gegen Polizeigewalt - insbesondere gegenüber Schwarzen - vorgehen wollen.

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Die Spenden der Stars

In einer Instagram Story zeigt Rapper Drake (33) etwa, dass er 100.000 US-Dollar an "National Bail Out" gespendet hat. Dies tat ihm The Weeknd (30) gleich, der die gleiche Summe spendete. Zudem überwies der Sänger aber auch jeweils 200.000 US-Dollar an das Black Lives Matter Global Network und das The Colin Kaepernick Know Your Rights Camp. Zusammen sind das umgerechnet mehr als 530.000 Euro. The Weeknd forderte zudem alle Promis mit "tiefen Taschen" dazu auf, zu spenden.

Zuvor hatten bereits SchauspielerRyan Reynolds (43) und seine Ehefrau Blake Lively (32) 200.000 US-Dollar - rund 180.000 Euro - an die Bürgerrechtsorganisation NAACP (National Assiociation for the Advancement of Colored People) gespendet. Sänger John Legend (41) und seine Ehepartnerin Chrissy Teigen (34) kündigten an, ebenfalls 200.000 US-Dollar geben zu wollen. Und der ehemalige Profiboxer Floyd Mayweather (43) erklärte, dass er für Floyds Beerdigungskosten aufkommen wolle.

Unzählige Social-Media-Nutzer, darunter auch viele internationale Stars, haben den heutigen Dienstag unterdessen zum "Blackout Tuesday" ernannt, um gegen Rassismus zu protestieren. Unter dem Hashtag #blackouttuesday posteten sie millionenfach größtenteils schwarze Bilder.

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