Carrie Fisher 2015 bei einem „Star Wars“-Event in Essen. Vielleicht spricht sie ja gerade über einen besonders gründlichen Nagellackentferner. Foto: Getty

Nach dem Tod der „Star Wars“-Schauspielerin Carrie Fisher 2016 kam diese Idee sofort auf: Fisher künftig einfach aus dem Computer zu zaubern. Nun soll ihre Figur Leia tatsächlich noch einmal in einem Film auftreten – aber mit Hilfe von bereits gedrehtem Material.

Los Angeles - Der nächste „Star Wars“-Film mit der Stammbesetzung um Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac und Adam Driver soll Szenen mit der 2016 gestorbenen Carrie Fisher enthalten. Wie Lucasfilm am Freitag bekannt gab, will Regisseur J. J. Abrams bisher noch unveröffentlichtes Material von Fisher in ihrer berühmtesten Rolle als Leia Organa verwenden.

„Wir haben Carrie Fisher wie verrückt geliebt“, teilte Abrams mit. Sie müsse unbedingt im Finale der sogenannten Skywalker-Saga erscheinen. In Absprache mit Fishers Tochter Billie Lourd hätten sie sich dafür entschieden, bisher nicht gezeigte, ursprünglich für „Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht“ (2015) gedrehte Szenen zu benutzen. Fisher, die in den frühen „Star Wars“-Filmen der 70er und 80er Jahre als Prinzessin Leia berühmt wurde und in den neueren Werken des potenten Franchise als Generalin auftrat, war am 27. Dezember 2016 im Alter von 60 Jahren gestorben.

Die Dreharbeiten für „Star Wars: Episode IX“ sollen am 1. August in London beginnen. Neben der Topriege um Ridley, Driver, Boyega und Isaac spielen auch Lupita Nyong’o, Domhnall Gleeson, Kelly Marie Tran, Joonas Suotamo und Billie Lourd mit. Der legendäre Filmkomponist John Williams (86), der seit 1977 jeden Star-Wars-Film vertont hat, ist ebenfalls wieder an Bord. Der neunte „Star Wars“-Film unter der Regie von Abrams soll im Dezember 2019 in die Kinos kommen.

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