Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto: dpa/Kay Nietfeld

Der Anschlag in Wien sorgt weltweit für Entsetzen. Staats- und Regierungschefs äußerten ihre Anteilnahme - darunter auch Angela Merkel. „Der islamistische Terror ist unser gemeinsamer Feind“, ließ die Bundeskanzlerin per Twitter mitteilen. Auch Donald Trump und Joe Biden melden sich zu Wort.

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Österreich nach dem Terroranschlag von Wien die Solidarität Deutschlands bezeugt. „Der islamistische Terror ist unser gemeinsamer Feind. Der Kampf gegen diese Mörder und ihre Anstifter ist unser gemeinsamer Kampf“, erklärte Merkel nach einer Twitter-Mitteilung von Regierungssprecher Steffen Seibert.

„Wir Deutsche stehen in Anteilnahme und Solidarität an der Seite unserer österreichischen Freunde.“ Sie sei „in diesen schrecklichen Stunden“ in Gedanken bei den Wienern und den Sicherheitskräften, so Merkel. Ihr Mitgefühl gelte den Angehörigen der Opfer, den Verletzten wünsche sie vollständige Genesung.

Bundesaußenminister Heiko Maas meldet sich zu Wort

Bundesaußenminister Heiko Maas schrieb auf Twitter: „Wir dürfen nicht dem Hass weichen, der unsere Gesellschaften spalten soll.“ Auch wenn das Ausmaß des Terrors noch nicht absehbar sei, seien die Gedanken bei den Verletzten und Opfern.

US-Präsident Donald Trump schrieb am späten Montagabend (Ortszeit) auf Twitter: „Nach einem weiteren abscheulichen Terrorakt in Europa sind unsere Gebete bei den Menschen in Wien.“ Die USA stünden an der Seite Österreichs, Frankreichs und ganz Europas im Kampf gegen Terroristen, einschließlich radikal-islamische Terroristen.

Sein demokratischer Herausforderer Joe Biden twitterte, er und seine Frau Jill beteten nach dem schrecklichen Terrorangriff in Wien für die Opfer und deren Familien. „Wir müssen alle vereint gegen Hass und Gewalt eintreten“, ergänzte er. In den USA wird am Dienstag ein neuer Präsident gewählt.

Emmanuel Macron schreibt auf Deutsch

Auch UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den Terrorangriff in der Wiener Innenstadt scharf. Er verfolge die Situation mit „äußerster Sorge“, sagte der UN-Chef nach einer Mitteilung in der Nacht zum Dienstag in New York.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schrieb auf Deutsch auf Twitter: „Nach Frankreich ist es ein befreundetes Land, das angegriffen wird. Dies ist unser Europa. Unsere Feinde müssen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Wir werden nichts nachgeben.“

In Frankreich hatte es in den vergangenen Wochen drei Anschläge gegeben, die Ermittler gehen jeweils von einem islamistischen Hintergrund aus.

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