Die Polizei konnte den Verletzten nach der Operation noch nicht vernehmen. Foto: imago//Achim Duwentäster

Die Polizei steht noch vor einem Rätsel: In der Nacht zum Sonntag wird ein Mann mit Messerstichen schwer verletzt. Wo sich die Auseinandersetzung zutrug, ist noch offen.

Stuttgart - Nach einer Messerstecherei am Wochenende kann die Polizei in einem Punkt Entwarnung geben: Der Verletzte schwebt nicht mehr in Lebensgefahr, sagt eine Sprecherin der Polizei. Die Ärzte konnten ihn mit einer Notoperation retten.

 

Der 21-Jährige war in der Nacht zum Sonntag mit einem Bekannten in der City unterwegs. Dieser Freund meldete gegen 3.15 Uhr, dass der 21-Jährige verletzt worden sei. Die Polizei fand ihn auf einem Parkplatz an der Holzgartenstraße, der zwischen dem Landesamt für Geoinformation und der Hochschule für Technik liegt. Er hatte lebensgefährliche Verletzungen, die ihm offenbar mit einem Messer zugefügt worden waren. Aufgrund der Schwere der Verletzungen und der Operation habe man den Mann noch nicht fragen können, was sich in der Nacht zugetragen hatte. Eventuell habe sich der Streit im nahen Stadtgarten abgespielt.

Zwei Männer mit Blut an den Händen wurden gesehen

Die Polizei untersucht nun, ob ein Zeugenhinweis etwas mit der Tat zu tun hat. Gegen 5.30 Uhr wurden an der Königstraße im unteren Abschnitt Richtung Bahnhof, zwei Männer gesehen, die Blut an der Kleidung und an den Händen gehabt haben sollen. Sie konnten nicht näher beschrieben werden. Die Polizei hofft, dass sich Zeugen finden, die der Mordkommission Hinweise geben können – entweder auf den tatsächlichen Angriff, oder auf die beiden Männer mit den Blutspuren. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 07 11 / 89 90 57 78 entgegen.