Ein Hund ist im Blutrausch über eine Schafherde hergefallen (Symbolbild). Foto: dpa

Erneut hat ein Hund auf einer Weide gewildert. Im Blutrausch biss er insgesamt 22 Tiere tot oder verletzte sie so schwer, dass sie anschließend getötet werden mussten. Es ist nicht der erste Vorfall an dieser Stelle.

Mössingen - Auf einer umzäunten Weide im Gewann Weiherwiesen in Talheim (Kreis Tübingen), zwischen Ortsrand und Sportplatz, sind zwischen Dienstag, 20 Uhr, und Mittwoch, acht Uhr, erneut mehrere Schafe gerissen worden. Wie die Polizei mitteilt, starben dabei insgesamt 22 der Tiere entweder sofort durch die Bisse oder wurden so schwer verletzt, dass sie getötet werden mussten.

Ersten Erkenntnissen der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg zufolge deuten die Bissmerkmale auf einen Hund als Verursacher hin. Eine noch andauernde genetische Analyse soll darüber weiteren Aufschluss bringen.

Erst im Februar waren über eine Dauer von annähernd drei Wochen auf demselben Gelände mehrere Schafe attackiert und getötet worden. Eine Untersuchung der Bisswunden an einigen Tieren ergab, dass die Verletzungen zweifelsfrei durch einen Hund verursacht worden waren. Zeugenhinweise erbittet der Polizeiposten Mössingen unter 0 74 73 / 95 21 0.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: