Knapper Sieg zum Auftakt für Kevin Krawietz (rechts) und Andreas Mies Foto: AFP/ADRIAN DENNIS

Das erste deutsche Tennis-Doppel bei einem Saisonfinale seit 1975 ist mit einem knappen Sieg in das Turnier in London gestartet. Kevin Krawietz und Andreas Mies machten es dabei äußerst spannend.

London - Kevin Krawietz und Andreas Mies haben bei ihrer Premiere bei den ATP-Finals in London das erste Gruppenspiel gewonnen. Das Duo aus Coburg und Köln setzte sich in der Gruppe „Max Mirny“ zum Auftakt am Montag gegen Jean-Julien Rojer/Horia Tecau (Niederlande/Rumänien) nach sogenanntem Match-Tiebreak 7:6 (7:3), 4:6, 10:6 durch.

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Damit haben die French-Open-Sieger einen ersten Schritt Richtung Halbfinale gemacht. Im weiteren Verlauf bekommt es das deutsche Spitzendoppel nun noch mit den Kolumbianern Juan Sebastian Cabal und Robert Farah, amtierende Wimbledon- und US-Open-Sieger sowie Weltranglistenerste, und mit den Franzosen Nicolas Mahut und Pierre Hugues-Herbert, die im Januar bei den Australian Open triumphiert hatten, zu tun.

Krawietz und Mies hatten gegen Rojer/Tecau zu Beginn etwas zögerlich agiert, nachdem sie ein Break zum 2:4 kassierten allerdings einen Gang hochgeschaltet. Im Tiebreak agierte das Duo dann dominant. In Satz zwei liefen sie dann einem frühen Rückstand letztlich erfolglos hinterher, im bis zehn Punkte ausgespielten Match-Tiebreak konnten sie sich dann wieder auf ihre Nervenstärke verlassen.

Erstes deutsches Doppel seit 1975

Nach Jürgen Fassbender und Hans-Jürgen Pohmann 1975 sind Krawietz (27) und Mies (29) das erst zweite rein deutsche Doppel bei dem traditionellen Jahresabschluss-Event. Gemeinsam gewannen sie den Titel in Paris sowie die Hallenturniere in New York und Antwerpen, bei den US Open erreichten sie das Halbfinale. Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann nominierte das Duo für das Finalturnier in Madrid (18. bis 24. November).

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