Die ersten neuen Bewohner sind eingezogen in die Systembauten an der Helene-Pfleiderer-Straße. Etwa die Hälfte der etwa 100 Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche. Foto: Sascha Maier

Etwa 100 Asylbewerber ziehen derzeit in die neuen Systembauten an der Helene-Pfleiderer-Straße in Degerloch ein. Die meisten von ihnen sind Familien. Gesucht werden ehrenamtliche Flüchtlingshelfer.

Degerloch - Seit Donnerstag beziehen Flüchtlinge die beiden Systembauten an der Helene-Pfleiderer-Straße. Die meisten der etwa 100 Schutzsuchenden sind Familien, etwa die Hälfte sind Kinder und Jugendliche und haben großteils zuvor in Interimswohnung in Botnang gewohnt. Damit zieht eine andere Klientel in den Degerlocher Ortskern, als es die meist alleinreisenden Flüchtlinge auf der Waldau sind; das Bleiberecht von Letzteren ist häufig nicht geklärt.

Bescheidene Resonanz

Dennoch stellen die neuen Flüchtlinge den Degerlocher Freundeskreis vor Herausforderungen. Denn jetzt müssen zwei Standorte betreut werden. Obwohl Bezirksvorsteherin Brigitte Kunath-Scheffold, die auch im Lenkungskreis der Flüchtlingshelfer ist, dazu aufgerufen hat, sich ehrenamtlich zu engagieren, ist die Resonanz bisher bescheiden. „Wir hoffen, dass sich das nach der Ferienzeit noch ändert“, sagt Kunath-Scheffold.

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