Der Konflikt um die Region Berg-Karabach ist erneut entflammt. Armenische Soldaten beziehen Stellung. Foto: dpa

Armenien wirft Aserbaidschan einen Drohnenangriff auf einen Bus vor. Dabei seien fünf Menschen ums Leben gekommen.

Eriwan/Berlin - Armenien hat Aserbaidschan im erneut aufgeflammten Konflikt um die Südkaukasusregion Berg-Karabach einen Drohnenangriff auf einen Bus vorgeworfen. Dabei seien fünf Menschen ums Leben gekommen, teilte das Verteidigungsministerium in Eriwan am Montag mit. Nach Medienberichten soll sich der Zwischenfall etwa 60 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Stepanakert ereignet haben.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sprach bei einem Telefonat mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow über die angespannte Lage. Die Ressortchefs seien sich einig, dass die Kämpfe sofort beendet werden müssen, teilte das Außenamt in Berlin mit.

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