Ein Kunde richtet in einem Apple-Store sein neues iPhone 7 Plus ein, während sein altes iPhone 6 auf einem Tisch liegt. Foto: AP

Der Chipkonzern Qualcomm hat in seinem Patentstreit mit Apple nach eigenen Angaben Verkaufsverbote für einige iPhone-Modelle in China erwirkt. Apple widersprach umgehend.

San Diego/Peking - Der Chipkonzern Qualcomm hat in seinem Patentstreit mit Apple nach eigenen Angaben Verkaufsverbote für einige iPhone-Modelle in China erwirkt. Apple entgegnete aber umgehend, dass das iPhone in allen Varianten in dem Markt erhältlich bleiben. „Wir werden alle unsere rechtlichen Optionen vor den Gerichten ausschöpfen“, erklärte der iPhone-Konzern dem Sender CNBC am Montag.

Qualcomm erklärte zuvor, ein Gericht in der Stadt Fuzhou habe die Verletzung von Patenten des Chipkonzerns festgestellt. Daraufhin sei der Verkauf der Modelle iPhone 6S, 7, 8 und ihrer größerer Versionen sowie des im vergangenen Jahr erschienenen iPhone X untersagt worden.

Apple klagte gegen Qualcomm wegen hoher Gebühren

Qualcomm reichte auch mehrere Klagen vor deutschen Gerichten ein und will hierzulande ebenfalls Verkaufsverbote erstreiten. Apple klagte gegen Qualcomm mit dem Vorwurf, der Chipkonzern verlange zu hohe Gebühren für die Nutzung seiner Patente. Qualcomm bekommt seitdem kein Geld mehr von den iPhone-Auftragsfertigern und wirft Apple vor Gericht die Verletzung diverser Patente vor.

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