Marissa Mayer von Google, Apple-Boss Tim Cook und weitere Manager von Internetfirmen haben sich mit US-Präsident Barack Obama getroffen. Foto: dpa

US-Präsident Obama trifft sich mit den Managern amerikanischer Konzerne wie Apple, Google oder Yahoo, um sich über das Thema Geheimdienste zu unterhalten. Die Wirtschaftsbosse sind besorgt.

US-Präsident Obama trifft sich mit den Managern amerikanischer Konzerne wie Apple, Google oder Yahoo, um sich über das Thema Geheimdienste zu unterhalten. Die Wirtschaftsbosse sind besorgt.

Washington - Die Bosse amerikanischer Internet-Firmen haben US-Präsident Barack Obama nun auch persönlich ihren Unmut über das Spähprogramm des Geheimdienstes NSA geschildert. Bei einem Treffen im Weißen Haus in Washington forderten ihn Top-Manager wie der Apple-Chef Tim Cook oder der Google-Vorsitzende Eric Schmidt am Dienstag im direkten Gespräch auf, die weitreichenden Spionageaktivitäten zu überdenken.

„Wir schätzen die Möglichkeit, unsere Leitgedanken hinsichtlich der staatlichen Überwachung direkt mit dem Präsidenten zu teilen und wir drängen ihn dazu, eine Reform aggressiv voranzubringen“, teilten die Unternehmer nach dem Treffen schriftlich mit.

Nach Angaben des Weißen Hauses nahmen 15 Spitzenvertreter der Branche teil, darunter auch die Yahoo-Präsidentin Marissa Mayer oder Twitter-Chef Dick Costolo.

Zahlreiche IT-Firmen hatten sich zuvor in einem Brief an Obama gewandt und eine Kampagne gestartet, in der sie ihre fünf Prinzipien für eine globale Reform staatlicher Überwachungsprogramme präsentieren. So sollten die Geheimdienste aufhören, massenhaft Kommunikationsdaten aus dem Web abzufischen. Zudem müssten die Nachrichtendienste viel strenger überwacht werden. Obama sagte zu, ihre Forderungen in seine Überlegungen einfließen zu lassen.

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