Der Bietigheim-Bissinger Oberbürgermeister Jürgen Kessing bei seinem Aufruf auf Youtube. Foto: Screenshot

Politiker und Wirtschaftsvertreter im Landkreis Ludwigsburg rufen dazu auf, alles nur Mögliche zu unternehmen – oder zu unterlassen, etwa zu viele Kontakte – , um die vierte Welle zu brechen.

Kreis Ludwigsburg - Manche rufen die Bevölkerung auf sozialen Medien und Websites auf, andere wie der Bietigheim-Bissinger Oberbürgermeister hat – nach dem Frühjahr schon zum zweiten Mal – einen Video-Appell gedreht: Angesichts der bedrohlichen Corona-Entwicklung appellieren Verantwortliche aus Politik und Wirtschaft, jetzt alles Mögliche zu tun, um die grassierende Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. „Ich bitte Sie eindringlich: Reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte auf das Allernotwendigste. Geben Sie Acht auf die Älteren und Schwächeren unserer Gesellschaft, und denken Sie an die Kinder, denen wir noch kein Impfangebot machen können“, sagt Kessing.

Auch die IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg und Landrat Dietmar Allgaier bitten erneut, die Impf-Aktivitäten gegen das Coronavirus nochmals zu unterstützen und Betriebs-Impfaktionen und Angebote von Impfteams, niedergelassenen Ärzten und Sonderimpfaktionen wahrzunehmen, um die vierte Welle zu brechen. „Wir bitten auch Unternehmer im Landkreis noch einmal, ihre Aktionen zu verstärken“, so Allgaier. Thomas Wiesbauer, Präsident der IHK-Bezirkskammer, ergänzt: „Ich kann mir gut vorstellen, dass in größeren Gewerbegebieten geeignete Standplätze für eine steigende Anzahl mobiler Impfteams zur Verfügung gestellt werden können.“ Infos und Termine gibt es online unter www.landkreis-ludwigsburg.de/corona-impfung.

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