Angelina Jolie und Brad Pitt im Jahr 2015 Foto: Featureflash Photo Agency/Shutterstock.com

Der Sorgerechtsstreit rund um die noch minderjährigen Kinder von Angelina Jolie und Brad Pitt geht weiter. Es bestehen Zweifel an der Unvoreingenommenheit des Richters.

Ende Mai hatte Brad Pitt (57) im Rechtsstreit mit Angelina Jolie (46) um die gemeinsamen Kinder einen Sieg errungen. Ein privater Richter hatte erklärt, dass sich die beiden geschiedenen Schauspieler das Sorgerecht teilen sollen. Ein Berufungsgericht hat nun allerdings entschieden, dass der zuständige Richter nach einem Antrag Jolies abberufen wird. Das berichten mehrere US-Medien, darunter das Magazin "People", übereinstimmend.

Ihm wird vorgeworfen, eine geschäftliche Beziehung zu den Anwälten Pitts nicht ausreichend offengelegt zu haben, weswegen an der Unvoreingenommenheit des Richters gezweifelt werden könne. Dieser hatte das ehemalige Paar in einem geteilten Scheidungsverfahren bereits 2019 geschieden, Jolie und Pitt könnten nun aber womöglich wieder ganz am Anfang im Streit um das Sorgerecht stehen.

Wie geht es weiter?

Ein Sprecher Pitts erklärt dem Magazin, dass es sich bei der jetzigen Entscheidung rein um eine technische Verfahrensfrage drehe und sich an den Fakten nichts geändert habe. Es gebe eine große Menge an Beweisen, die belegen sollen, dass der Richter und mehrere Experten, die ausgesagt hatten, zu einem Ergebnis gekommen seien, das im besten Interesse der Kinder sei. Aus dem Lager von Jolie gibt es bisher keine Stellungnahme.

Nach der Entscheidung des Richters aus dem Mai sollten die beiden Schauspieler sich das Sorgerecht für die noch minderjährigen Kinder Pax (17), Zahara (16), Shiloh (15), Vivienne und Knox (jeweils 13) 50/50 teilen. Der 19-jährige Maddox war damals schon bereits nicht mehr Teil des Sorgerechtsstreits. Angelina Jolie und Brad Pitt waren seit 2005 ein Paar und seit 2014 auch verheiratet. 2016 reichte Jolie die Scheidung ein.