Der Defibrillator oder auch Schockgeber kann einen Menschen mit Herzstillstand retten. Foto: dpa

Herzstillstand ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Bleibt das Organ stehen, zählt jede Minute, um den Betroffenen zu retten. Doch bis der Rettungswagen eintrifft, kann es mitunter zu lange dauern. Mit Defibrillatoren kann man dies überbrücken – wenn es welche gibt und man weiß, wie sie einzusetzen sind. Die CDU in Bad Cannstatt hat einen Antrag dazu gestellt.

Bad Cannstatt - Um Defibrillatoren geht es der CDU-Fraktion in einem aktuellen Antrag im Bezirksbeirat. Bei einem Herzstillstand flimmert das Herz nur noch und der Betroffene hört auf zu atmen. Das Hirn wird nicht mehr mit Sauerstoff versorgt, bereits nach drei Minuten drohen schwerwiegende Schädigungen. Mit einem Defibrillator – auch Schockgeber genannt – kann man die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens überbrücken. „Aber dazu ist es wichtig zu wissen, dass es diese gibt, wo das nächste Gerät verfügbar ist und wie diese zu nutzen sind“, schreiben die Christdemokraten in ihrem Antrag. Vom Optimum, dass neben jedem Feuerlöscher auch ein Defibrillator hänge, sei man noch weit entfernt.

Defibrillatoren im Bezirksrathaus?

Sie fordern daher die Verwaltung auf zu berichten, ob in öffentlichen Gebäuden des Stadtbezirks solche Geräte zur Verfügung stehen – insbesondere im Bezirksrathaus oder dem Verwaltungsgebäude. Sie wollen wissen, ob es eine Auflistung gibt, wo der nächste Defibrillator in einem öffentlichen Gebäude ist und ob es Zuschüsse für das Anschaffen solcher Geräte gibt. Auch fragen sie, ob es über die Erste-Hilfe-Kurse hinaus regelmäßige Einweisungen an den Lebensrettern gibt.

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