Mit Video-Umfrage - Nach dem Besucheransturm am vergangenen Freitag blicken die Wirte hoffnungsfroh auf nächstes Wochenende. Wasenchef Andreas Kroll sieht keine Notwendigkeit, das Festgelände zu vergrößern

Stuttgart - Nach dem großen Besucherandrang am vergangenen Wochenende wappnen sich die Wasen-Mitarbeiter für den Endspurt des Festes. Viele Wirte planen, am nächsten Wochenende mehr Personal einzusetzen. „An Wochentagen arbeite ich hier allein. Freitag, Samstag und Sonntag aber sind wir zu fünft, um dem Ansturm von Besuchern zu begegnen“, sagt Paul Bonchev, Mitarbeiter an einem der Bierstände. Viele Schausteller und Wirte erwarten am letzten Wochenende des Festes einen besonders großen Besucherstrom, zumal auch das Wetter gut werden soll.

Am Tag der Deutschen Einheit sprengten die Besucherströme die Kapazitäten des Wasens. Aus Sicherheitsgründen musste das Gelände zeitweise gesperrt werden. Das Volksfest habe zunehmend zu kämpfen mit begrenzten Flächen und Parkplatzproblemen, sagte Wasen-Chef Andreas Kroll. Allein in den ersten zehn Tagen zog es mehr als 2,5 Millionen Menschen an.

Die kurzfristige Sperrung am vergangenen Freitag will er jedoch nicht zum Anlass nehmen, das bestehende Sicherheitskonzept zu überarbeiten. „Das Volksfest boomt, da ist es normal, dass es an der einen oder anderen Ecke knirscht“, sagte Kroll unserer Zeitung. Das Sicherheitskonzept habe gut funktioniert, beteuerte der Wasen-Chef. Die Frage, ob der Veranstalter das Festgelände vergrößern sollte, stellt sich für Kroll nicht.

Die Schausteller blicken am Montag hoffnungsfroh auf das kommende Wochenende. Andrea Sommer arbeitet an einem Schießstand direkt an der Fruchtsäule im Eingangsbereich des Wasens. „Wir waren dem Andrang gut gewachsen und werden das auch am nächsten Wochenende wieder sein“, sagt Sommer. Bedenken, dass es zu wenig Sicherheitsvorkehrungen gibt, gebe es bei den Schaustellern nicht. „Es ist doch eine gute Nachricht, wenn viele kommen.“

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